Ideale Voraussetzungen zum Homeschooling

Es ist gerade in paar Tage her, dass unsere Kinder auf Grund der aktuellen COVID19 Situation vom normalen Schulbetrieb auf Distance Learning, also Homeschooling umgestellt wurden. Nun ist diese Situation nicht nur für uns gänzlich neu. Da hat es wohl so gut wie jeden kalt erwischt, da wohl kaum jemand mit einer derartigen Entwicklung der Situation gerechnet hat. Aber so ist das in der Regel mit Pandemien. Die lassen sich eher schwer vorhersagen.

Nun haben wir das große Glück, dass wir über wirklich ausreichend Platz verfügen. Nicht nur im Wohnraum und in unserem Büro, sondern auch in den Kinderzimmern. Somit konnten wir, obwohl wir das eigentlich nicht wollten, auch in den Kinderzimmern Arbeitsplätze schaffen. Das war nötig, da Sabine und ich uns bereits das Büro für Homeoffice teilen mussten, und somit für die Kids dort kein Platz mehr war.

Da im Zimmer unseres Sohnes bereits ein vollwertiger Arbeitsplatz eingerichtet war, konzentrierten wir uns für das Homeschooling auf das Zimmer unserer Tochter, die neben einem neuen Schreibtisch auch gleich neue Farbe in ihrem Zimmer haben wollte. Ich dachte mir, dass das ja kein besonderer Aufwand sein könnte und willigte ein, mit ihr das Zimmer auch auszumalen.

Ganz schlechte Idee. Denn ihre Vorstellungen waren doch eher besonders. Sie wollte nicht nur eine neue Farbe, sondern drei verschiedene. Die Decke sollte petrol, der obere Teil der Wände grau und der unterer Teil der Wände türkis werden. Außerdem wünschte sie sich Stuckleisten an der Decke.

Aber mal von Anfang an, denn es beginnt meistens damit, dass im Zimmer orderntlich abgeklebt wird. Wir setzen dabei voll auf Frogtape, das meiner Meinung nach absolut beste Tape zum Abkleben und für den Boden und andere Flächen auf Schuller Eh’klar. Diese Kombination hat bislang mit Abstand am besten funktioniert.

Nachdem alles komplett geschpützt war, begannen wir die Decke mit Alpina Farbrezepte Petrol zu streichen. Eine wirklich gut deckende Dispersion, die dennoch einen zweiten Anstrich erforderte, da nach der ersten Trocknung noch leichte Streifen zu sehen waren. Da unsere Tochter ja Stuckleisten wollte, mussten wir an den Übergängen zur Wand nicht so aufpassen. Patzerein würden durch die Leisten verdeckt werden. Im Anschluss daran strichen wir die oberen Teile der Wände mit Alpine Farbrezepte Kieselstrand, einem mittleren grau das ebenso gut zu verarbeiten war.

Für den unteren Teil der Wände und hinter dem Fernseher wählte unserer Tochter die Obi Design Color Mauritius, also ein kräftiges Türkis. Diese Farbe war ebenso ergibig wie die Alpina Farben und deckte auch vergleichsweise gut. Vor allem an den Wänden an denen vorher pink und rosa war, hatten wir ordentlich zu tun. Es waren nämlich auch gerade diese Wände die mit normalem Putz verputzt waren, der ja über eine gewisse Struktur verfügt. Auf den Trockenbauplatten hatte die Farbe jeweils eine wesentlich bessere Deckkraft. Aber es ging dahin, und wir hatten in nur zwei Tagen ausgemalt und sogar die Stuckleisten montiert.

Wobei die Stuckleisten ein eigenes Thema waren. Mit dem dazugehörigen Kleber hielten sie nämlich absolut nicht an der Wand. Ich klebte sie auf, drehte mich um und die Leisten fielen von der Decke. Natürlich nicht ohne einen oderer mehreren Zwischenstops an der darunter liegenden Wand, weshalb an den dunklen Wänden teilweise der weiße Kleber zu sehen war. Einer der Gründe warum ich dann nochmal Farbe bestellen musste, weil wir nicht mehr genug hatten um die Klebeflecken zu überstreichen.

Da die Leisten nun andauernd von der Wand fielen, verlor ich relativ bald die Nerven und holte meinen Prebena Druckluftnagler. Damit machte ich mit den Leisten kurzen Prozess, denn die waren so schnell an die Wand geschossen, dass sie nicht mehr runterfallen konnten. Und auch wenn ich dachte den Verstand zu verlieren, muss ich zugeben, dass es wirklich gut aussieht so.

Noch bevor die Wände und die Decke gestrichen waren machten wir uns an die Montage des neuen Schreibtisches. Dieser musste genau vor das Fenster passen und sollte auch noch ein bisschen Stauraum haben. Bestellt haben wir ihn bei Möbelix. Leider mussten wir beiM aufbau feststellen, dass ein Seitenteil doppelt vorhanden, hingegen ein anderer Seitenteil dafür überhaupt nicht da war. Die Telefonhotline von Möbelix war sehr hilfreich und wenige Tage später war das fehlende Teil auch bei uns.

Schlussendlich war nach gut zwei tagen Arbeit das zimmer ausgemalt, die Stuckleisten und der Schreibtisch und die Möbel die zuvor im Zimmer standen neu arangiert. Mit dem Ergebnis sind wir, aber vor allem unsere Tochter, sehr zufrieden, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mir diese Arbeit gerne erspart hätte. Vor allem, weil es noch so viel andere Arbeit im garten gab, die zu diesem Zeitpunkt auf mich wartete.

Aber es hat sich gelohnt. Schließlich ist es gerade in der aktuellen Lockdown-Phase ein hohes Gut in einer gemütlichen und lebenswerten Umgebung zu wohnen. Somit ist jeder Cent, der für die Verbesserung der Lebensqualität ausgegeben wird gut angelegt

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