Das Kaminholzlager

Wir heizen unser Haus mit Holz. Und zwar nicht nur die Räume, sondern auch das Warmwasser. Dazu haben wir ja im Wohnzimmer einen schönen Kamin mit Glasscheibe, der die Wärme in einen Wärmespeicher speist. Natürlich brauchen wir zum Heizen jedes Jahr eine große Menge Kaminholz, das wir nun bereits mehrfach bei der Glock Gut- und Forstverwaltung oder einfacher unter Feuerkraft.at bestellten. Wobei eine große Menge ein relativer Begriff ist. Schließlich beheizen wir das komplette Haus und das Warmwasser für einen kompletten Winter mit rund 5 bis 6 Schüttraummetern Kaminholz. Aufs Jahr gerechnet sind das Kosten von etwa 500-600 Euro inkl. Lieferkosten, oder eben 40-50 Euro pro Monat für Heizen und Warmwasser.

Ein Raummeter entspricht in etwa 1,4 Schüttraummeter. Falls euch jetzt der Preis von etwa 145 Euro pro Raummeter Holz inkl. Lieferung hoch vorkommt, dann schaut euch mal an, wie die Preise für trockenes Brennholz bei Obi, Bauhaus und Co. so liegen. Dort zahlt man etwa 140 Euro pro Raummeter inkl. Lieferung. Allerdings ist das Brennholz aus den Baumärkten oder vom lokalen Anbieter meist nur zwei Saisonen lang trocken gelagert und nicht kammergetrocknet. Daher weist es im Normalfall eine höhere Restfeuchtigkeit und dadurch einen niedrigeren Heizwert auf. Unterm Strich rechnet sich also der Kauf von kammergetrocknetem Kaminholz. Vor allem , weil das Holz dann auch wesentlich besser aussieht. Womit ich endlich beim eigentlichen Thema angelangt bin.

Ein Holzlager als Raumtrenner

Die neue Dachkonstruktion des Carports ist verbunden mit dem Dach unseres Sitzplatzes. Der Grund dafür liegt zum Einen in der modernen Optik der Konstruktion und zum Anderen bei der damit verbundenen zusätzlichen Stabilität, die vor allem bei den starken Stürmen die immer wieder durchziehen unverzichtbar ist. Leider ist es kein besonderes optisches Highlight, wenn man mit einem Glas Wein auf den Loungemöbeln sitzt und dabei die im Carport abgestellten Autos ins Blickfeld rücken. Die Lösung für dieses Problem war ein Raumtrenner. Allerdings sollte dieser Rautmrenner auch eine Funktion erfüllen und nicht nur gut aussehen. Wir ließen uns zu diesem Zweck von Metalltechnik Kinastberger einen Rahmen für unser Kaminholz bauen.

Der Rahmen ist aus unbehandeltem Stahl gefertigt. Er wurde genau in die freie Öffnung passend geplant, verschweißt und geölt, was ihm letztendlich das schwarze Erscheinungsbild gibt. Er besteht aus zwei einzelnen, aus Vierkantrohren gefertigten Rahmen, die an den Eckpunkten miteinander verbunden sind. Da der Plan war, dass in diesem Rahmen 33cm Holzscheite gelagert werden, ist die Auflagebreite des Rahmen mit 27cm angenommen. So steht das Scheitholz auf beiden Seiten mit rund 3cm über.

Damit ein Kippen des Holzlager ausgeschlossen werden kann, wurde der Rahmen mit der Holzkonstruktion des Carports verschraubt. Auch wenn das Gewicht der Holzscheite alleine eigentlich ausreichen sollte um den Rahmen stabil zu halten, gingen wir hier auf Nummer sicher.

Zusätzlich lieferte und die Firma Kinastberger auch einen Einlegerahmen der frei auf dem Brennholz platziert werden kann. Dieser Rahmen bildet später, wenn das Holz eingeschlichtet ist, ein schönes Fenster. Dieser Durchblick lockert die Wand auf und nimmt ihr völlig den Eindruck zu massiv zu sein.

Kein Holzlager ohne Holz

Damit der Raumtrenner auch wirklich wirken kann, brauchten wir natürlich auch noch das passende Kaminholz. Da wir mit dem Holz von feuerkraft.at bereits gute Erfahrungen machten, bestellten wir auch diesmal wieder bei Glock im Onlineshop. Jedoch teilten wir unsere Bestellung diesmal auf in 2,1 srm Kaminholz mit 33cm mit dem klingenden Namen feuer.kraft.magnum.33 als Show-Holz und 4,2 srm vom feuer.kraft.magnum.25 zum Verheizen im Kamin und in unserer Barril Feuerschale. Für das 25cm Holz haben wir ein weiteres Holzlager, das nicht so präsentabel angebracht ist, dafür aber umso praktischer neben der Eingangstüre liegt.

Das gesäuberte und teilweise entrindete Kaminholz sieht sehr ordentlich und hochwertig aus und zeigt, dass auch etwas Einfaches wie Brennholz durchaus zu einem optischen highlight mit einer Aufwertung der Umgebung werden kann.

Leider habe ich mich ein wenig verrechnet mit der benötigten Menge an 33cm Scheiten. Somit bekamen wir das Holzlager nur etwa zu 60% voll. Ich denke, dass uns knapp 0,9 srm gefehlt haben. Die wurden vorerst durch 25cm Scheite ersetzt. Sobald diese verheizt sind, werden wir die restlichen 33er bestellten. Alles was dann übrig bleibt wird uns in der kommenden Grillsaison in der Grillstelle von Envivo Freude bereiten.

Durch diesen charmanten Raumtrenner hat der Sitzplatz wieder extrem an Lebensqualität gewonnen, da der Bereich nun abgetrennt ist und trotzdem offen und gemütlich wirkt. Zudem ist es jetzt am Sitzplatz wesentlich weniger windig. Dadurch können wir nun häufiger draußen sitzen, selbst jetzt im November noch.

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