Die Bewässerung für die Beete

Kaum zu glauben, dass nun fast sechs Monate vergangen sind, seit wir die gemauerten Beete in unserem Garten mühsam mit Erde füllten und die ersten Pflanzen dort hin übersiedeln konnten. Leider konnten es unsere Pflanzen auch kaum glauben, denn der vergangene Winter war viel zu trocken und es gab ja keine Bewässerung in unseren Beeten. So kam es wie es kommen mussten, und die größten Zypressen litten extrem unter dem starken Wind und der Trockenheit. Teilweise wurden die Pflanzen durch den Wind so stark bewegt, dass die Wurzeln unter sich unter der Erde zu viel Raum schufen. Das führte dazu, dass sie nicht ordentlich feucht gehalten wurden und die Pflanzen im Laufe der Wintermonate vertrockneten.

Di fünf größten Zypressen überlebten den Winter leider nicht und wurden von mir zu Futter für die Feuerschale verarbeitet. An deren Stelle pflanzten wir dann Eiben, die nun bewässert werden und daher hoffentlich auch überleben werden.

Die Rohre

Bereits beim Bau der Beete planten wir natürlich die Bewässerung ein und legten vom Poolhaus weg Rohre zu jedem Beet. Dabei fassten wir sie zu logischen Gruppen zusammen, damit wir mit den geplanten sechs Bewässerungskreisen auskommen würden. Außerdem achteten wir darauf, dass es keine unterirdischen Verbindungsstücke geben würde. Das vereinfacht die Suche bei etwaigen Undichtheiten doch maßgeblich. Nur beim Rasen ließen sich unterirdische Fittings nicht verhindern.

An der Stelle an der die Wasserleitung aus der Erde tritt verjüngten wir den Anschluss von einem 3/4″ Wasserroh auf einen etwas flexibleres 1/2″ PVC-Rohr. In dieses Rohr stachen wir mit einer dafür geeigneten Ahle Löcher und drückten in diese die Tröpfler und die Nebeldüsen hinein. Das Stechen der Löcher für sich wäre schon schwierig genug gewesen. Aber dann auch noch die Düsen einzudrücken in diese Löcher, führte dazu, dass ich fast zwei Wochen lang kein gefühl in Daumen und Zeigefinger der rechten Hand hatte, da die Nerven nach über 400 eingepressten Düsen beleidigt waren.

Die Düsen

Jedes Beet erhielt entsprechend der Bepflanzung eine entsprechende Anzahl an Tröpflern, Neblern und verstellbaren Tröpflern. So wurden im Kirschlorbeer-Beet keine Nebler eingesetzt, da dieser nasse Blätter nicht so mag und unser kalkhältiges Wasser auf den großen Blättern auch unschöne Kalkspuren hinterlassen würde. Dafür sind die Nebler perfekt für das Beet mit den Zypressen und den Eiben geeignet, da sich die Feuchtigkeit sehr gut an das feine Blattwerk (die Nadeln) anlegt und auch zwischen den Pflanzen für gute Feuchtigkeit sorgt, die sogar für die Entwicklung eines moosigen Bodens hervorragend geeignet ist.

Vor allem die Nebeldüsen aus Messing sorgen für eine tolle Show wenn sie loslegen. Zwischen den Pflanzen zieht der Nebel hoch und verteilt sich eindrucksvoll auf die umliegenden Blätter. Was im Moment noch ein bisschen dürftig aussieht, wird in wenigen Wochen bis Monaten sicher in üppigem Grün erstrahlen.

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