Die Montage der Überdachung – Teil 1

Vorgestern ging es los mit der Montage der Überdachungen. Wir lassen uns ja fest den kompletten Nord-Westlichen Teil unsres Grundstücks überdachen. so entsteht am Autoabstellplatz ein Carport, im Eingangsbereich eine entsprechende Eingangsüberdachung und gleich im Anschluss an das Carport auch noch ein überdachter Sitzplatz.

Die gesamte Konstruktion breitet sich letztendlich auf einer Fläche von 115 Quadratmetern aus. Man kann also durchaus von einem größeren Projekt reden.

In der Planungsphase saßen wir einige Male mit Johannes Erlinger  zusammen, um eine Überdachung für uns zu finden die sowohl modern aussieht als auch unseren Ansprüchen für zukünftige Halloween-Dekorationen gerecht wird. Vor allem die Geschichte mit den Halloween-Dekos mag jetzt ein wenig komisch klingen, weil es sich ja nur um einen Tag im Jahr handelt, aber gerade bei uns ist das ein ganz besonderes Event. Schließlich hatten wir 2018 bereits über 500 Besucher bei uns, und wollen 2020, wenn wir das nächste Mal zu Halloween dekorieren, die 1.000er Marke sprengen. dazu muss die Überdachung aber konstruktiv passen und uns die Möglichkeit geben, die Deko sowohl von der Aufteilung als auch von der Stromversorgung her unterzubringen.

Da die Stabilitätsfrage also geklärt war, musste die Designfrage noch gelöst werden. Der Vorschlag von Johannes Erlinger war eine Art Zick-Zack Form (nicht zack-zack-zack…..das ist wieder was Anderes). Dabei beginnt das Carport straßenseitig mit einer hohen Öffnung und wird zur Mitte hin niedriger, um danach wieder auf die volle Höhe anzusteigen. Diese Form setzt sich dann in der Eingangsüberdachung fort, wo die Höhe wieder verringert wird und ein weiteres Mal ansteigt. Das letzte Element neigt sich dann wieder hinunter.

Durch diese wechselnden Dachneigungen wird der Konstruktion die Länge genommen, da der Gang nicht durchgehend auf 19 Metern das gleiche Höhenniveau hat. Später wird zwischen den Sparren eine Latenkonstruktion aus Lärchenholz mit integrierten Lichtbändern eingebaut. Das wird jedoch noch ein bisschen dauern, weil ich diese Arbeiten  über die Wintermonate selbst erledige.

Beim Sitzplatz haben wir uns auf ein steil ansteigendes Pultdach geeinigt. Das Dach sollte zur Straße hin möglichst niedrig sein und gegen das Haus hin aufgehen. Der Sinn liegt darin, dass eine Verschränkung der beiden Dächer entsteht und wir aus dem Wohnzimmer heraus nicht auf eine Konstruktion sondern direkt in den Sitzplatz hinein sehen. Dadurch wird unser Wohnzimmer optisch erweitert.

So, nach langer Planung und natürlich auch Einreichung bei der Gemeinde, ging es wie gesagt vor zwei Tagen los. Johannes Erlinger und seine Mitarbeiter kamen mit zwei Anhängern voll mit Einzelteilen, um vorerst die Eingangsüberdachung und Teile des Carports zu montieren, bevor der LKW mit Lastkran kam. Dieser Lastkran war nötig um die massiven Pfetten des Carports auf die Steher zu heben.

Zur Sicherheit wurden die Pfetten entlang der Hausmauer mit dieser verschraubt, damit auch bei starkem Sturm keine Bewegung möglich ist. Die Steher wurden übrigens auf massiven Stahlträgern mit den Betonfundamenten verbunden, die es erlauben, dass einen Großteil der Konstruktion ohne Querstreben auskommt. Dadurch wirkt die komplette Überdachung moderner.

Mehr Infos zum Carport gibt es, sobald es fertig aufgestellt wurde.

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