Der Brunnen vor dem Tore

Die Leute von unserer Baufirma Jungbauer & Moderinsky Facilityservices GmbH können sich auf unserer Baustelle selbst verwirklichen, da wir wirklich so ziemlich jeden Stil in unserem Garten realisieren. Besonders viele Natursteine werden verarbeitet. So auch 1,7 Tonnen Quarzit, aus dem innerhalb von zwei Tagen eine Brunnenmauer mit Überlaufbecken entstanden ist.

Bevor allerdings an der Mauer gearbeitet werden konnte, musste die Wasserversorgung des Brunnens sichergestellt werden. Dafür besorgte ich beim Obi Kanalrohre durch die später das Wasser aus dem Überlaufbecken in die Zisterne ablaufen kann. Das Kanalrohr wird unter dem Brunnen durch ein Y-Stück aufgeteilt und führt hinter dem Brunnen hoch. Darin führten wir eine 25mm Wasserleitung und das Anschlusskabel für eine Tauchpumpe ein.

So dient nun das Abflussrohr gleichzeitig als Führung für den
Brunnenzulauf und die Stromversorgung. Das ist sehr praktisch, da wir nun nur noch eine geschaltete Steckdose an der Rückseite des Brunnens montieren müssen, die das Ein-und Ausschalten des Wasserlaufs ermöglicht. Solange genug Wasser in der Zisterne ist wird der Brunnen mit Wasser versorgt. Ist zu wenig Wasser vorhanden verhindert der Schwimmerschalter der Einhell Tauchpumpe das Trockenlaufen.

Nach dem Einbau der Rohre wurde das Streifenfundament für die Mauer hergestellt.

Bei der Verarbeitung der Steine mussten wir sehr genau auf deren Lage achten, da das Erscheinungsbild des Brunnens stark davon abhängt. Die größten und schwersten Steine bildeten die Basis der Brunnenmauer und das Überlaufbeckens. Durch das kurze, aus dem Boden ragende Überlaufrohr des Abflusses wird ein geringer Wasserpegel von etwa 10cm  in dem Brunnen erreicht. Das ist gerade genug, damit es nicht wie ein Badebecken sondern eher wie ein Sammelbecken einer Quelle aussieht. Im Überlaufbecken ist das Rohr unter einer Quarzitplatte versteckt, wodurch es seinen Dienst perfekt erfüllen kann und trotzdem unsichtbar bleibt.


Mit zunehmender Höhe wurden immer kleinere Steine gewählt und zusätzlich versucht die Position der Steine jeweils etwas nach hinten versetzt zu gestalten damit später das Wasser an der Wand herunterlaufen kann. Zudem verjüngten wir den Brunnen im oberen Bereich, weil das meiner Meinung nach harmonischer aussieht.

Im oberen Bereich der Mauer, etwa drei Reihen unter der Oberkante, wird das Wasser durch zwei Öffnungen von der Rückseite durchgeführt und später an der Vorderseite herunter rinnen. Wie die Wasserführung und das Endergebnis aussieht könnt ihr dann in einem späteren Post sehen, da derzeit die Bauarbeiten vorrangig sind.

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