Sonntag, 17. November 2019

Freizeit? So etwas kennen Hausbesitzer nicht.

Gut, der Titel mag jetzt leicht übertrieben sein, aber ich empfinde es wirklich so. Ich kann mich kaum an Tage erinnern, an denen wir uns einfach auf die Couch legten und nichts taten. Und auch dieses Wochenende hielten sich die Erholungszeiten in Grenzen. Diesmal war neben unserem Garten auch wieder etwas im Haus zu tun.

Da bei unserem wasserführenden Kamin in der letzten Heizsaison die umlaufende Dichtung kaputt ging, sie löste sich an der Unterseite regelrecht auf, kam es leider dazu, dass der Kamin schlecht zog und der Rauch teilweise um die Scheibe herum in den Wohnraum austrat. Aus diesem Grund färbte sich die Wand über dem Kamin grau. Das war nicht besonders hübsch, aber für mich auch kein Grund zur Panik. Allerdings war klar, dass die Dichtung getauscht werden muss.

Nun kam ich gestern endlich dazu die Scheibe des Kamins auszubauen, weil ich die Dichtung so leider nicht herausgebracht habe, und sie zu einem Ofenbauer zu bringen der die Vertretung von La Nordica hat, und damit auch zu Ersatzteilen für unseren La Nordica Termocamino Base DSA  kommt. Da unser Ofen aus diesem Grund derzeit keine Scheibe hat können wir natürlich nicht heizen. Ein guter Zeitpunkt für eine gründliche Reinigung. Also bürstete ich gleich mit einer großen Drahtbürste den Innenraum, um lose Rußablagerungen abzuputzen. Das klapp mit dieser Bürste ganz gut.

Außerdem passierte mir vor einigen Tagen ein kleines Missgeschick als ich unser jährlich geändertes Familien-Selfie über dem Kamin tauschte. Nachdem ich nämlich das Bild getauscht und wieder aufgehängt hatte, störte mich ein kleiner dunkler Fahrer an der Wand unter dem Bild. Ich nahm mir den Schmutzradierer zur Hand und versuchte die Kleinigkeit zu entfernen. Dabei dachte ich natürlich nicht daran, dass die Wand durch eine dünne Rußschicht gräulich verfärbt war. Nach dem Einsatz des Schmutzradierers sah die Wand so richtig schlimm aus. Rundum mit schwarzgrauen Schlieren überzogen, die sich auch nicht mehr entfernen ließen. So kam ich zu dem Vergnügen diese Wand zu streichen.

Da wir noch etwas Wo-We Latexfarbe für Innen vom Ausmalen des Badezimmers übrig hatten, konnte ich nach dem Abkleben mit FrogTape und Schuller Abdeckfolie loslegen. Hier zeigt sich immer wieder, dass man sich durch gutes Abkleben letztendlich viel Zeit sparen kann, denn dann ist das Ausmalen schnell erledigt. Trotzdem hat der ganze Spaß knapp zwei Stunden gedauert bis alles abgeklebt und dann gestrichen war. Der Vorteil der neuen Latexfarbe ist jetzt aber, dass wir die Wand feucht abwischen können, fall es wieder zu Verfärbungen durch Ruß kommt. Auch im Durchgang und beim Lichtschalter übermalte ich die Wand gleich mit der Latexfarbe. Kaum zu glauben wie oft sich Kinder an den Wänden festhalten, wenn sie dort durchgehen. Es zahlt sich auf jeden Fall aus in solchen Bereichen Latexfarbe einzusetzen. Schon im Badezimmer ist es mir sehr positiv aufgefallen, dass sich die Wand nun einfach abwischen lässt.

Nachdem die Wände mit der Farbe übermalt waren, entfernt eich sofort die Klebebänder, da die gemalten Kanten sauberer werden, wenn man das FrogTape und die Klebestreifen der Abdeckfolie entfernt solange die Farbe nicht völlig getrocknet ist. Sobald die Farbe komplett trocken ist kann es nämlich passieren, dass dann kleine Teile der Farbe neben dem Tape mitgerissen werden, und die Kanten damit ausgefranst wirken. Jetzt ist die Kaminwand auf jeden Fall wieder sauber und reinweiß. Sobald wir die Kamintüre zurückbekommen können wir auch wieder einheizen. Bis dahin müssen wir unser Haus elektrisch heizen.

Dan Ruß an den Steinen über der Kamintüre ließ ich übrigens bewusst drauf, weil das durchaus charmant aussieht, wenn sich erkennen lässt, dass ein Kamin wirklich benutzt wird.


Samstag, 16. November 2019

Fugensplitt für die Einfahrt mit Betonpflaster

Wochenende heißt: endlich Zeit zum Arbeiten. Und weil das so ist, schnappte sich Sabine einen Besen und befreite zuerst den Boden unseres Carports und unserer Einfahrt von den Unmengen an Herbstlaub, das sich dort regelmäßig ansammelt. Leider bläst der beständige Wind umgehend neues Laub in unsere Einfahrt, und da es derzeit auch noch keine physische Trennung zwischen Sitzplatz und Carport gibt auch dorthin. So gut es ging, kehrte Sabine das Laub zusammen, und ich schnappte mir den Dansand Fugensand für den Sitzplatz und kehrte diesen mit einem breiten weichen Besen ein. Danach kehrte ich den überschüssigen Sand zusammen und entsorgte ihn in eines der Hochbeete.

Als das erledigt war kümmerte ich mich erneut um den Fugensplitt für den Boden unter dem Carport. Dort hatten die Arbeiter bereits einmal Splitt eingekehrt und ich spülte diesen mit dem Wasserschlauch in die Fugen. Da es in letzter Zeit dann auch mehrmals heftig regnete, setze sich der Splitt in den Fugen erneut ein bisschen. Damit konnte ich nun Splitt nachkehren. Dazu verteilte ich nochmal einen kompletten Sackinhalt auf dem Boden und schnappte mir einen Kunststoffbesen. Mit diesem kehrte ich den Splitt diagonal zu den Fugen ein und zog danach den überschüssigen Kies ab. Da dieser feucht war sammelte ich ihn und werde nachdem der Kies getrocknet ist noch einmal komplett über die Fläche drüber gehen um auch noch die letzten kleinen Löcher zu füllen.

Dienstag, 12. November 2019

Travertin am Sitzplatz

Die Bauarbeiten wurden heute mit der Fertigstellung des Bodenbelags am Sitzplatz abgeschlossen. Für den Bereich wählten wir einen sandfarbenen Travertin, der im Römischen Verband gelegt wurde. Der Römische Verband entwickelte sich ursprünglich aus dem Bedarf auch kleinere Steine und Platten zu verwerten. So konnte in der Herstellung Geld gespart werden. Das ist allerdings bereits lange her. Mittlerweile sind die Bodenbeläge annähernd gleichpreisig, egal ob es sich um große Platten oder einen Gößenmix für den Römischen Verband handelt. Somit ist die Entscheidung eher eine Geschmacksfrage. Wir wollten das Muster, weil es im Vergleich zu gleichgroßen Platten etwas rustikaler und lockerer wirkt.

In den vergangenen eineinhalb Wochen legten die Arbeiter von Jungbauer & Moderinsky den Boden unseres Sitzplatzes bis hin zum gepflasterten Weg und zum Grillplatz im Kiesbett. Von den ursprünglich geplanten 60 Quadratmeter Travertin brauchten wir nur knapp 56. Zum Einen dürfte ich mich auf der grünen Wiese zuvor etwas vermessen haben, und zum Anderen gab es weniger Verschnitt als erwartet. Aber besser zu wenig Material verbraucht, als es fehlt dann am Schluss etwas.

Mit den Größen der Platten waren die Arbeiter nicht ganz zufrieden, weil diese doch ziemlich unterschiedlich waren und sich dadurch ein sehr unregelmäßiges Fugenbild ergab. Letztendlich ist aber gerade die Unregelmäßigkeit der Fugen recht nett anzusehen, da der Boden damit rustikaler wirkt. Unser Garten hat damit einen Hauch von römischer Ausgrabungsstätte :-)

Eine Spielerei war auch die Schachtabdeckung der Zisterne in der Mitte des Sitzplatzes. Da wir hier eine Öffnung brauchten, kaufte ich eine begehbare Schachtabdeckung von Aco die mit dem Bodenbelag belegbar ist. Für die Stabilität muss die Abdeckung zuvor betoniert werden, und zwar auf die Höhe des fertigen Belags minus der Dicke der verwendeten Steine und des benötigten Klebers. Normalerweise werden so große Abdeckungen nur mit Fliesen belegt. Da wir jedoch 3cm dicke Steine darauf verlegten musste die Betonschicht um gut 1,5cm dünner ausfallen. Dadurch ist die Tragfähigkeit der Abdeckung nun mit ca. 450kg limitiert, was für uns im Sitzplatz kein Problem darstellt. Für den Einsatz auf einem Autoabstellplatz wäre diese Kombination ungeeignet.


Abschließend wurden die Fugen mit Dansand Fugensand gefüllt. Dieser passt farblich perfekt und soll, wenn er hält was er verspricht, das Wachstum von Pflanzen in den Fugen verhindern oder zumindest bremsen. Das wird die Zukunft zeigen, da wir normalerweise ein ziemliches Problem mit Unkraut hatten. Glücklicherweise war das Wetter gestern und heute am Vormittag noch trocken genug um den Fugensand einzukehren. Nach dem ersten Regen, oder wenn wir den Boden mit dem Schlauch mal ordentlich gewässert haben, muss ich noch mal nachfüllen und einkehren, da sich der Sand in den Fugen etwas setzen wird.

Montag, 21. Oktober 2019

Rusty Slot - die Gartenleuchte hat ihre Tücken

Vor über vier Jahren kauften wir bereits zwei Stück dieser Leuchten für unseren Garten und konnten uns dann nicht entscheiden an welcher Stelle wir sie montieren sollten. Irgendwie passten die Leuchten an keiner Stelle wirklich gut hin, und die Verkabelung hatte dann ja auch noch gefehlt.

Mit der neuen Gartengestaltung planten wir gleich die passenden Orte für unsere Leuchten ein. Und wir kauften dann zu den zwei Stück 50 cm hohen Leuchten noch drei Stück 80 cm hohe Eisenleuchten Rusty Slot bei Amazon. Alle Lampen bestellten wir ohne Leuchtmittel, da mir der Aufpreis von fast 50 Euro für eine LED Birne mit E27 Sockel doch etwas vermessen erschien.

Im Zuge der Bauarbeiten wurden die Erdspieße für die Leuchten bereits ausgerichtet und teilweise im Betonfundament fixiert. Als es dann endlich soweit war, dass ich die Lampen aufstellen konnte kam das erste kleine Problem. Die bei den Erdspießen mitgelieferten M6 Schrauben waren nur 30mm lang und damit um gut 3cm zu kurz um die Rusty Slot Leuchten anzuschrauben. Da ich keine passenden Gewindeschrauben zuhause hatte, musste ich also schnell mal zum Baumarkt fahren und dort M8 Schrauben mit 60mm Länge besorgen. Nun konnte ich die Leuchten montieren und verkabeln.

Da die Abdeckungen der Leuchten nicht dicht sind, muss man dafür sorgen, dass die Leitungen in der Leuchte entsprechend gut geschützt sind. Daher entschied ich mich dafür die Anschlüsse in einer Aufputz-Verteilerdose mit IP54 Schutzklasse zu montieren. Damit sollte Spritzwasser und Nebel kein Problem sein, und mehr Wasser bekommen die Leuchten ja hoffentlich nicht ab.

Die in den Leuchten verbauten E27 Sockel sind geeignet für Leuchtmittel in Kerzenform mit bis zu 50mm Länge, da darüber ein Schutzdeckel aus trübem Kunststoff mit einem Dichtring ist. Leider hat der originale Sockel keinen Schutzleiter, was normaler Weise kein Problem wäre, wenn die Leuchte und vor allem die Fassung dicht wären. Leider stellte ich erst später fest, dass die Fassung nicht dicht ist und recht schnell Feuchtigkeit eindringen kann. Wenn nun kein Kontakt zwischen Phase und Nullleiter hergestellt wird, so fällt der Leitungsschutzschlater nicht und im schlimmsten Fall steht das Lampengehäuse unter Strom. Bei einem Eisengehäuse ist das kein Spaß. Also überlegte ich, wie ich dem entgegen wirken könnte.

Bevor ich für das angesprochene Problem jedoch eine Lösung finden konnte, wollte ich Sabine die

funktionierenden Leuchten zeigen und schraubte daher bei 3 Lampen ein Leuchtmittel ein das ich noch zuhause hatte. Glühbirnen mit E27 Sockel in Kerzenform mit 10 Watt Halogen-Leuchten darin verbaut. Stolz zeigte ich Sabine am Abend das Ergebnis der Arbeit und schaltete dafür für knapp 5 Minuten die Lichter ein. Am nächsten Morgen wollte ich für den Blog ein Foto machen und traute meinen Augen nicht, denn aus den Leuchten hingen die Schutzkappen bis zum Boden herunter, nur durch einen dünnen schwarzen Film mit der Fassung verbunden. Offensichtlich war die Wärmeentwicklung der Leuchtmittel für die Fassungen zu viel und sie sind einfach geschmolzen. Richtig krass finde ich dabei, dass ich in der Montageanleitung keinen Hinweis darauf gefunden habe, dass man die Leuchten nur mit Kaltlichtlampen verwenden darf.

Also suchte ich nun auch noch nach einer Lösung für dieses Problem, denn die Ersatzfassungen sollten über 70 Euro kosten und haben eine extrem lange Lieferzeit. Nur dafür, dass ich dann den gleichen Schrott wieder drin habe.

Mein Lösungsansatz war also die Verwendung von wasserdichten LED-Spots für den Garten. Mit einem Stückpreis von knapp 13 Euro waren die wesentlich günstiger als die Fassung von SLV und hatten dabei das Leuchtmittel auch schon dabei. Allerdings musste ich natürlich die originale Fassung aus der Leuchte entfernen und den Spot irgendwie darin montieren.

Die Montage gestaltete sich einfacher als gedacht, da die originalen Fassungen einfach durch zwei Inbusschrauben gehalten wurden und das Kabel mit einem Kunststoffteil fixiert war, das wiederum durch zwei Schrauben mit dem Deckel verschraubt war. Diese kleinen Schräubchen machte ich mir zu Nutze und fixierte mit einer der Schrauben den Haltebügel des LED-Spots. Nun musste ich nur noch den elektrischen Anschluss herstellen, wobei ich damit auch gleich das zweite Problem aus dem Weg geräumt hatte, da diese Spots auch über einen Schutzleiter verfügen. Nun musste ich nur noch den Deckel aufsetzen und festschrauben, und die Leuchten waren wieder einsatzbereit.

Der Vorteil des Umbauarbeit liegt auf der Hand:

  • Die Leuchten haben jetzt einen Schutzkontakt und sind daher sicherer
  • Die Lichtquelle verfügt über einen Kühlkörper der nun über den Metallbügel direkt auf das Eisengehäuse ableitet und eine effektivere Kühlung ermöglicht
  • Das austretende Licht ist durch den Reflektor des Spots wesentlich heller als bei der Verwendung einer normalen LED Birne, egal welche Form diese hätte
Das Ergebnis sieht richtig gut aus und ich bin damit zufrieden. Allerdings empfinde ich die verwendete Technik, die mit den Leuchten mitgeliefert wird, als Zumutung, weil sie eigentlich keinen Sicherheitsstandards entsprechen kann und definitiv wertlos ist. Darum habe ich sicherheitshalber bei allen Leuchten die Fassungen ausgebaut und durch die LED-Spots ersetzt, auch bei jenen deren Fassung nicht beschädigt wurden, weil ich ja nur 3 entsprechende Glühbirnen hatte. Aber alleine die Tatsache, dass kein Schutzleiteranschluss vorhanden war, war für mich Grund genug einen Austausch vorzunehmen.

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Die Montage der Überdachung - Teil 1

Vorgestern ging es los mit der Montage der Überdachungen. Wir lassen uns ja fest den kompletten Nord-Westlichen Teil unsres Grundstücks überdachen. so entsteht am Autoabstellplatz ein Carport, im Eingangsbereich eine entsprechende Eingangsüberdachung und gleich im Anschluss an das Carport auch noch ein überdachter Sitzplatz.

Die gesamte Konstruktion breitet sich letztendlich auf einer Fläche von 115 Quadratmetern aus. Man kann also durchaus von einem größeren Projekt reden.

In der Planungsphase saßen wir einige Male mit Johannes Erlinger  zusammen, um eine Überdachung für uns zu finden die sowohl modern aussieht als auch unseren Ansprüchen für zukünftige Halloween-Dekorationen gerecht wird. Vor allem die Geschichte mit den Halloween-Dekos mag jetzt ein wenig komisch klingen, weil es sich ja nur um einen Tag im Jahr handelt, aber gerade bei uns ist das ein ganz besonderes Event. Schließlich hatten wir 2018 bereits über 500 Besucher bei uns, und wollen 2020, wenn wir das nächste Mal zu Halloween dekorieren, die 1.000er Marke sprengen. dazu muss die Überdachung aber konstruktiv passen und uns die Möglichkeit geben, die Deko sowohl von der Aufteilung als auch von der Stromversorgung her unterzubringen.

Da die Stabilitätsfrage also geklärt war, musste die Designfrage noch gelöst werden. Der Vorschlag von Johannes Erlinger war eine Art Zick-Zack Form (nicht zack-zack-zack.....das ist wieder was Anderes). Dabei beginnt das Carport straßenseitig mit einer hohen Öffnung und wird zur Mitte hin niedriger, um danach wieder auf die volle Höhe anzusteigen. Diese Form setzt sich dann in der Eingangsüberdachung fort, wo die Höhe wieder verringert wird und ein weiteres Mal ansteigt. Das letzte Element neigt sich dann wieder hinunter.

Durch diese wechselnden Dachneigungen wird der Konstruktion die Länge genommen, da der Gang nicht durchgehend auf 19 Metern das gleiche Höhenniveau hat. Später wird zwischen den Sparren eine Latenkonstruktion aus Lärchenholz mit integrierten Lichtbändern eingebaut. Das wird jedoch noch ein bisschen dauern, weil ich diese Arbeiten  über die Wintermonate selbst erledige.

Beim Sitzplatz haben wir uns auf ein steil ansteigendes Pultdach geeinigt. Das Dach sollte zur Straße hin möglichst niedrig sein und gegen das Haus hin aufgehen. Der Sinn liegt darin, dass eine Verschränkung der beiden Dächer entsteht und wir aus dem Wohnzimmer heraus nicht auf eine Konstruktion sondern direkt in den Sitzplatz hinein sehen. Dadurch wird unser Wohnzimmer optisch erweitert.

So, nach langer Planung und natürlich auch Einreichung bei der Gemeinde, ging es wie gesagt vor zwei Tagen los. Johannes Erlinger und seine Mitarbeiter kamen mit zwei Anhängern voll mit Einzelteilen, um vorerst die Eingangsüberdachung und Teile des Carports zu montieren, bevor der LKW mit Lastkran kam. Dieser Lastkran war nötig um die massiven Pfetten des Carports auf die Steher zu heben.

Zur Sicherheit wurden die Pfetten entlang der Hausmauer mit dieser verschraubt, damit auch bei starkem Sturm keine Bewegung möglich ist. Die Steher wurden übrigens auf massiven Stahlträgern mit den Betonfundamenten verbunden, die es erlauben, dass einen Großteil der Konstruktion ohne Querstreben auskommt. Dadurch wirkt die komplette Überdachung moderner.

Mehr Infos zum Carport gibt es, sobald es fertig aufgestellt wurde.

Freitag, 11. Oktober 2019

Es ist ein steiniger Weg

Diese Überschrift ist diesmal durchaus positiv zu verstehen, da mittlerweile der Weg zwischen der Terrasse, dem Feuerplatz und dem Pool fertig ist. also zumindest die Pflastersteine sind gelegt. Die Fugen sind noch nicht ganz fertig, werden allerdings nicht mehr viel Aufwand bedeuten, also am kommenden Montag sicher fertig werden.

Für den Weg entschieden wir uns für Porphyr 8/10 Pflastersteine von Natursteine Rath in Wöllersdorf. Zumindest haben sie dort eine Filiale, denn eigentlich ist des Stammsitz des Unternehmens in der Steiermark.

Wenn die Arbeiter von Jungbauer & Moderinsky die Arbeiten dann abgeschlossen haben, wird es endlich keine Niveauunterschiede mehr in unserem Garten geben. Nicht das unterschiedliche Niveaus schlecht wäre, wenn sie wirklich unterschiedlich sind. Aber mal 5 cm mehr mal 10 cm weniger, zur Straße ansteigend und zum Nachbarn hin abfallend, hier eine Mulde, da ein Hügel.....das war mit der Zeit einfach lästig. Auch, dass man aus dem Haus kommend hinunter steigen musste auf den Weg oder die Terrasse war, vor allem mit vollen Händen, immer etwas unpraktisch.

Aber zurück zum steinigen Weg. Dieser verbindet jetzt eben die
drei großen Bereiche im Garten. Er führt vom Feuerplatz, wo später mal eine große Feuerschale mit Grillring stehen soll, über die Terrasse mit dem überdachten Sitzplatz bis hin zum Poolbereich, wo Porphyr mit buntem Travertin zusammen trifft, und fasst dabei den Rasen ein. Dazwischen verbreitert sich der Weg entlang unserer Glasschiebetüre auf 3,4 x 2,1 Meter und lässt uns dort ein bisschen Raum für ein kleines Tischen und zwei Stühle um den Sonnenaufgang oder natürlich den Sonnenuntergang  bei einem Espresso oder einem Glas Wein zu genießen. Es wäre schade, wenn wir später nur noch den überdachten Sitzplatz hätten, der sicher perfekt und traumhaft wird, aber gerade für Morgen- und Abendstimmungen eben nicht das schönste Plätzchen bieten kann.

Das ist allerdings noch Zukunftsmusik, denn zuvor müssen wir noch viele andere Dinge fertig machen, bevor wir uns um die 'Einrichtung' des Gartens kümmern können.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Travertin beim Pool

Nachdem die gröberen Steine im Eingangsbereich und am Autoabstellplatz bereits durch die Bodenleger von Jungbauer & Moderinsky verlegt wurden, konnten die Arbeiter mit dem Belag der Pool-Terrasse beginnen.

Um den Pool herum und natürlich auch davor werden Travertin Platten im Format 60x40 cm verlegt. Wir hatten uns bei der Firma Schappelwein für den Travertin Ruggiato entschieden. Dieser zeichnet sich durch stark unterschiedliche Farben von hellgrau, beige, rosa bis rostbraun aus. Da die Platten vor allem um den Pool herum natürlich stark gewässert werden, wurden die direkt an den Pool grenzenden Travertin-Platten auf den Betonkranz geklebt. Dieser spezielle Kleber soll mit dem Poolwasser später keine Probleme haben und somit auch einer möglichen Unterspülung standhalten.

Wenn die Einfassung des Pools fertig ist, werde ich mit einer  Schleifmaschine die Kanten etwas abrunden, damit es angenehmer wird, wenn man an der Poolkante sitzt und die Beine ins Wasser baumeln lässt.

Die restlichen Platten werden im Kiesbett verlegt. Da die Terrasse von allen Seiten befestigt ist, sollte es auch mit der Verschiebung der einzelnen Platten keine Probleme geben. Auch in Sachen auffrieren mache ich mir keine besonderen Sorgen, da die neue Terrasse auf dem Fundament der alten entsteht und damit fast 50cm Schotter darunter liegt.

Vor allem in der Kombination mit der Ziegelmauer wirkt der sehr bunte Travertin erstaunlich harmonisch. Am unteren Bildrand ist das 'Sonnendeck' zu sehen. Dieses besteht aus Betonplatten die im Stil von alten Eisenbahnschwellen gefertigt wurden. Sieht aus wie Holz und verwittert nicht, ist also neben dem Pool perfekt.

Wenn jetzt noch die Poolfolie in einem dunkleren Grauton dazu kommt, und auch die Holztür zum Technikraum die Betonmauer verdeckt, dann wirkt unsere Poolecke ein bisschen wie zu Zeiten der Römer. Alte mauern, bunter Travertin und Holz. Das wird allerdings erst nächstes Jahr soweit sein, da ich die Holztür sicher nicht mehr in diesem Winter fertig bekommen werde. Da gibt es noch so viel andre Dinge zu tun.