Montag, 21. Oktober 2019

Rusty Slot - die Gartenleuchte hat ihre Tücken

Vor über vier Jahren kauften wir bereits zwei Stück dieser Leuchten für unseren Garten und konnten uns dann nicht entscheiden an welcher Stelle wir sie montieren sollten. Irgendwie passten die Leuchten an keiner Stelle wirklich gut hin, und die Verkabelung hatte dann ja auch noch gefehlt.

Mit der neuen Gartengestaltung planten wir gleich die passenden Orte für unsere Leuchten ein. Und wir kauften dann zu den zwei Stück 50 cm hohen Leuchten noch drei Stück 80 cm hohe Eisenleuchten Rusty Slot bei Amazon. Alle Lampen bestellten wir ohne Leuchtmittel, da mir der Aufpreis von fast 50 Euro für eine LED Birne mit E27 Sockel doch etwas vermessen erschien.

Im Zuge der Bauarbeiten wurden die Erdspieße für die Leuchten bereits ausgerichtet und teilweise im Betonfundament fixiert. Als es dann endlich soweit war, dass ich die Lampen aufstellen konnte kam das erste kleine Problem. Die bei den Erdspießen mitgelieferten M6 Schrauben waren nur 30mm lang und damit um gut 3cm zu kurz um die Rusty Slot Leuchten anzuschrauben. Da ich keine passenden Gewindeschrauben zuhause hatte, musste ich also schnell mal zum Baumarkt fahren und dort M8 Schrauben mit 60mm Länge besorgen. Nun konnte ich die Leuchten montieren und verkabeln.

Da die Abdeckungen der Leuchten nicht dicht sind, muss man dafür sorgen, dass die Leitungen in der Leuchte entsprechend gut geschützt sind. Daher entschied ich mich dafür die Anschlüsse in einer Aufputz-Verteilerdose mit IP54 Schutzklasse zu montieren. Damit sollte Spritzwasser und Nebel kein Problem sein, und mehr Wasser bekommen die Leuchten ja hoffentlich nicht ab.

Die in den Leuchten verbauten E27 Sockel sind geeignet für Leuchtmittel in Kerzenform mit bis zu 50mm Länge, da darüber ein Schutzdeckel aus trübem Kunststoff mit einem Dichtring ist. Leider hat der originale Sockel keinen Schutzleiter, was normaler Weise kein Problem wäre, wenn die Leuchte und vor allem die Fassung dicht wären. Leider stellte ich erst später fest, dass die Fassung nicht dicht ist und recht schnell Feuchtigkeit eindringen kann. Wenn nun kein Kontakt zwischen Phase und Nullleiter hergestellt wird, so fällt der Leitungsschutzschlater nicht und im schlimmsten Fall steht das Lampengehäuse unter Strom. Bei einem Eisengehäuse ist das kein Spaß. Also überlegte ich, wie ich dem entgegen wirken könnte.

Bevor ich für das angesprochene Problem jedoch eine Lösung finden konnte, wollte ich Sabine die

funktionierenden Leuchten zeigen und schraubte daher bei 3 Lampen ein Leuchtmittel ein das ich noch zuhause hatte. Glühbirnen mit E27 Sockel in Kerzenform mit 10 Watt Halogen-Leuchten darin verbaut. Stolz zeigte ich Sabine am Abend das Ergebnis der Arbeit und schaltete dafür für knapp 5 Minuten die Lichter ein. Am nächsten Morgen wollte ich für den Blog ein Foto machen und traute meinen Augen nicht, denn aus den Leuchten hingen die Schutzkappen bis zum Boden herunter, nur durch einen dünnen schwarzen Film mit der Fassung verbunden. Offensichtlich war die Wärmeentwicklung der Leuchtmittel für die Fassungen zu viel und sie sind einfach geschmolzen. Richtig krass finde ich dabei, dass ich in der Montageanleitung keinen Hinweis darauf gefunden habe, dass man die Leuchten nur mit Kaltlichtlampen verwenden darf.

Also suchte ich nun auch noch nach einer Lösung für dieses Problem, denn die Ersatzfassungen sollten über 70 Euro kosten und haben eine extrem lange Lieferzeit. Nur dafür, dass ich dann den gleichen Schrott wieder drin habe.

Mein Lösungsansatz war also die Verwendung von wasserdichten LED-Spots für den Garten. Mit einem Stückpreis von knapp 13 Euro waren die wesentlich günstiger als die Fassung von SLV und hatten dabei das Leuchtmittel auch schon dabei. Allerdings musste ich natürlich die originale Fassung aus der Leuchte entfernen und den Spot irgendwie darin montieren.

Die Montage gestaltete sich einfacher als gedacht, da die originalen Fassungen einfach durch zwei Inbusschrauben gehalten wurden und das Kabel mit einem Kunststoffteil fixiert war, das wiederum durch zwei Schrauben mit dem Deckel verschraubt war. Diese kleinen Schräubchen machte ich mir zu Nutze und fixierte mit einer der Schrauben den Haltebügel des LED-Spots. Nun musste ich nur noch den elektrischen Anschluss herstellen, wobei ich damit auch gleich das zweite Problem aus dem Weg geräumt hatte, da diese Spots auch über einen Schutzleiter verfügen. Nun musste ich nur noch den Deckel aufsetzen und festschrauben, und die Leuchten waren wieder einsatzbereit.

Der Vorteil des Umbauarbeit liegt auf der Hand:

  • Die Leuchten haben jetzt einen Schutzkontakt und sind daher sicherer
  • Die Lichtquelle verfügt über einen Kühlkörper der nun über den Metallbügel direkt auf das Eisengehäuse ableitet und eine effektivere Kühlung ermöglicht
  • Das austretende Licht ist durch den Reflektor des Spots wesentlich heller als bei der Verwendung einer normalen LED Birne, egal welche Form diese hätte
Das Ergebnis sieht richtig gut aus und ich bin damit zufrieden. Allerdings empfinde ich die verwendete Technik, die mit den Leuchten mitgeliefert wird, als Zumutung, weil sie eigentlich keinen Sicherheitsstandards entsprechen kann und definitiv wertlos ist. Darum habe ich sicherheitshalber bei allen Leuchten die Fassungen ausgebaut und durch die LED-Spots ersetzt, auch bei jenen deren Fassung nicht beschädigt wurden, weil ich ja nur 3 entsprechende Glühbirnen hatte. Aber alleine die Tatsache, dass kein Schutzleiteranschluss vorhanden war, war für mich Grund genug einen Austausch vorzunehmen.

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Die Montage der Überdachung - Teil 1

Vorgestern ging es los mit der Montage der Überdachungen. Wir lassen uns ja fest den kompletten Nord-Westlichen Teil unsres Grundstücks überdachen. so entsteht am Autoabstellplatz ein Carport, im Eingangsbereich eine entsprechende Eingangsüberdachung und gleich im Anschluss an das Carport auch noch ein überdachter Sitzplatz.

Die gesamte Konstruktion breitet sich letztendlich auf einer Fläche von 115 Quadratmetern aus. Man kann also durchaus von einem größeren Projekt reden.

In der Planungsphase saßen wir einige Male mit Johannes Erlinger  zusammen, um eine Überdachung für uns zu finden die sowohl modern aussieht als auch unseren Ansprüchen für zukünftige Halloween-Dekorationen gerecht wird. Vor allem die Geschichte mit den Halloween-Dekos mag jetzt ein wenig komisch klingen, weil es sich ja nur um einen Tag im Jahr handelt, aber gerade bei uns ist das ein ganz besonderes Event. Schließlich hatten wir 2018 bereits über 500 Besucher bei uns, und wollen 2020, wenn wir das nächste Mal zu Halloween dekorieren, die 1.000er Marke sprengen. dazu muss die Überdachung aber konstruktiv passen und uns die Möglichkeit geben, die Deko sowohl von der Aufteilung als auch von der Stromversorgung her unterzubringen.

Da die Stabilitätsfrage also geklärt war, musste die Designfrage noch gelöst werden. Der Vorschlag von Johannes Erlinger war eine Art Zick-Zack Form (nicht zack-zack-zack.....das ist wieder was Anderes). Dabei beginnt das Carport straßenseitig mit einer hohen Öffnung und wird zur Mitte hin niedriger, um danach wieder auf die volle Höhe anzusteigen. Diese Form setzt sich dann in der Eingangsüberdachung fort, wo die Höhe wieder verringert wird und ein weiteres Mal ansteigt. Das letzte Element neigt sich dann wieder hinunter.

Durch diese wechselnden Dachneigungen wird der Konstruktion die Länge genommen, da der Gang nicht durchgehend auf 19 Metern das gleiche Höhenniveau hat. Später wird zwischen den Sparren eine Latenkonstruktion aus Lärchenholz mit integrierten Lichtbändern eingebaut. Das wird jedoch noch ein bisschen dauern, weil ich diese Arbeiten  über die Wintermonate selbst erledige.

Beim Sitzplatz haben wir uns auf ein steil ansteigendes Pultdach geeinigt. Das Dach sollte zur Straße hin möglichst niedrig sein und gegen das Haus hin aufgehen. Der Sinn liegt darin, dass eine Verschränkung der beiden Dächer entsteht und wir aus dem Wohnzimmer heraus nicht auf eine Konstruktion sondern direkt in den Sitzplatz hinein sehen. Dadurch wird unser Wohnzimmer optisch erweitert.

So, nach langer Planung und natürlich auch Einreichung bei der Gemeinde, ging es wie gesagt vor zwei Tagen los. Johannes Erlinger und seine Mitarbeiter kamen mit zwei Anhängern voll mit Einzelteilen, um vorerst die Eingangsüberdachung und Teile des Carports zu montieren, bevor der LKW mit Lastkran kam. Dieser Lastkran war nötig um die massiven Pfetten des Carports auf die Steher zu heben.

Zur Sicherheit wurden die Pfetten entlang der Hausmauer mit dieser verschraubt, damit auch bei starkem Sturm keine Bewegung möglich ist. Die Steher wurden übrigens auf massiven Stahlträgern mit den Betonfundamenten verbunden, die es erlauben, dass einen Großteil der Konstruktion ohne Querstreben auskommt. Dadurch wirkt die komplette Überdachung moderner.

Mehr Infos zum Carport gibt es, sobald es fertig aufgestellt wurde.

Freitag, 11. Oktober 2019

Es ist ein steiniger Weg

Diese Überschrift ist diesmal durchaus positiv zu verstehen, da mittlerweile der Weg zwischen der Terrasse, dem Feuerplatz und dem Pool fertig ist. also zumindest die Pflastersteine sind gelegt. Die Fugen sind noch nicht ganz fertig, werden allerdings nicht mehr viel Aufwand bedeuten, also am kommenden Montag sicher fertig werden.

Für den Weg entschieden wir uns für Porphyr 8/10 Pflastersteine von Natursteine Rath in Wöllersdorf. Zumindest haben sie dort eine Filiale, denn eigentlich ist des Stammsitz des Unternehmens in der Steiermark.

Wenn die Arbeiter von Jungbauer & Moderinsky die Arbeiten dann abgeschlossen haben, wird es endlich keine Niveauunterschiede mehr in unserem Garten geben. Nicht das unterschiedliche Niveaus schlecht wäre, wenn sie wirklich unterschiedlich sind. Aber mal 5 cm mehr mal 10 cm weniger, zur Straße ansteigend und zum Nachbarn hin abfallend, hier eine Mulde, da ein Hügel.....das war mit der Zeit einfach lästig. Auch, dass man aus dem Haus kommend hinunter steigen musste auf den Weg oder die Terrasse war, vor allem mit vollen Händen, immer etwas unpraktisch.

Aber zurück zum steinigen Weg. Dieser verbindet jetzt eben die
drei großen Bereiche im Garten. Er führt vom Feuerplatz, wo später mal eine große Feuerschale mit Grillring stehen soll, über die Terrasse mit dem überdachten Sitzplatz bis hin zum Poolbereich, wo Porphyr mit buntem Travertin zusammen trifft, und fasst dabei den Rasen ein. Dazwischen verbreitert sich der Weg entlang unserer Glasschiebetüre auf 3,4 x 2,1 Meter und lässt uns dort ein bisschen Raum für ein kleines Tischen und zwei Stühle um den Sonnenaufgang oder natürlich den Sonnenuntergang  bei einem Espresso oder einem Glas Wein zu genießen. Es wäre schade, wenn wir später nur noch den überdachten Sitzplatz hätten, der sicher perfekt und traumhaft wird, aber gerade für Morgen- und Abendstimmungen eben nicht das schönste Plätzchen bieten kann.

Das ist allerdings noch Zukunftsmusik, denn zuvor müssen wir noch viele andere Dinge fertig machen, bevor wir uns um die 'Einrichtung' des Gartens kümmern können.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Travertin beim Pool

Nachdem die gröberen Steine im Eingangsbereich und am Autoabstellplatz bereits durch die Bodenleger von Jungbauer & Moderinsky verlegt wurden, konnten die Arbeiter mit dem Belag der Pool-Terrasse beginnen.

Um den Pool herum und natürlich auch davor werden Travertin Platten im Format 60x40 cm verlegt. Wir hatten uns bei der Firma Schappelwein für den Travertin Ruggiato entschieden. Dieser zeichnet sich durch stark unterschiedliche Farben von hellgrau, beige, rosa bis rostbraun aus. Da die Platten vor allem um den Pool herum natürlich stark gewässert werden, wurden die direkt an den Pool grenzenden Travertin-Platten auf den Betonkranz geklebt. Dieser spezielle Kleber soll mit dem Poolwasser später keine Probleme haben und somit auch einer möglichen Unterspülung standhalten.

Wenn die Einfassung des Pools fertig ist, werde ich mit einer  Schleifmaschine die Kanten etwas abrunden, damit es angenehmer wird, wenn man an der Poolkante sitzt und die Beine ins Wasser baumeln lässt.

Die restlichen Platten werden im Kiesbett verlegt. Da die Terrasse von allen Seiten befestigt ist, sollte es auch mit der Verschiebung der einzelnen Platten keine Probleme geben. Auch in Sachen auffrieren mache ich mir keine besonderen Sorgen, da die neue Terrasse auf dem Fundament der alten entsteht und damit fast 50cm Schotter darunter liegt.

Vor allem in der Kombination mit der Ziegelmauer wirkt der sehr bunte Travertin erstaunlich harmonisch. Am unteren Bildrand ist das 'Sonnendeck' zu sehen. Dieses besteht aus Betonplatten die im Stil von alten Eisenbahnschwellen gefertigt wurden. Sieht aus wie Holz und verwittert nicht, ist also neben dem Pool perfekt.

Wenn jetzt noch die Poolfolie in einem dunkleren Grauton dazu kommt, und auch die Holztür zum Technikraum die Betonmauer verdeckt, dann wirkt unsere Poolecke ein bisschen wie zu Zeiten der Römer. Alte mauern, bunter Travertin und Holz. Das wird allerdings erst nächstes Jahr soweit sein, da ich die Holztür sicher nicht mehr in diesem Winter fertig bekommen werde. Da gibt es noch so viel andre Dinge zu tun.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Die Pflanzen übersiedeln

Mitte Juli begannen die Arbeiter mit dem Abtragen des Bodens und dem Aushub der Künetten. Zu diesem Zeitpunkt mussten die Pflanzen auf unserem Grundstück weichen. Wir entschieden uns dazu, die Pflanzen auf dem Nachbargrundstück zu lagern, nachdem wir uns die Erlaubnis des Besitzers geholt hatten. Schlimmeres als dass sie über den Sommer kaputt gehen hätten können, konnte nicht passieren. In diesem Fall hätten wir die Pflanzen halt ein paar Monate später entsorgen müssen.

Ziemlich genau 13 Wochen nachdem die Zypressen, die Blutpflaume, die beiden Japanischen Ahorn-Bäume und die Gräser umgesiedelt wurden, war es nun soweit, dass sie wieder in die Erde zurückkehren durften. Solange mussten die Pflanzen teilweise mit freiliegenden Wurzeln auf einem Haufen liegend überdauern. Dabei wässerten wir sie 4 mal täglich für jeweils 60 Minuten.

Manchen Pflanzern war das zu wenig, denn sie waren trotzdem recht trocken. Vor allem bei der Blutpflaume bin ich mir nicht sicher ob sie sich nochmal von dem Stress erholen wird. Die Zypressen scheinen die Belastung ganz gut überstanden zu haben und die letzte verbliebene Smaragd-Thuja ist im Inneren regelrecht faulig geworden, da sich in ihrem dichten Blattwerk das Wasser zu Staunässe gesammelt hat. Die Thuje steht jetzt mal noch nicht eingepflanzt am Nebengrundstück und ich überlege noch, ob ich sie wirklich einsetzen möchte. Den Gräsern dürfte es im Allgemeinen ziemlich egal sein ob sie feucht oder trocken gelagert werden. Die sehen alle aus als würden sie ordentlich im Saft stehen. Sie haben allerdings auch das dichteste Wurzelwerk und halten so schön das Wasser im Ballen.

In einer Abend-Aktion nach der Arbeit, schleppte ich die Pflanzen zu unserem größten Hochbeet an der Grundstücksecke zur Straße und dort natürlich über die Rampe hinauf. 16 Scheinzypressen in unterschiedlichen Größen wollten eingesetzt werden. Das Interessante dabei ist, dass alle Pflanzen vor 6 Jahren gesetzt wurden und jeweils ca. 20 cm hoch waren. Je nach Örtlichkeit und vor allem Wassermenge entwickelten sie sich mehr oder weniger gut. Die Pflanzen denen am meisten Wasser zur Verfügung stand wurden dadurch richtig groß. Die größte Scheinzypresse misst stattliche 270cm und ist somit fast dreimal so hoch wie die kleinste, die ich einsetzen konnte.

Nach rund drei Stunden waren alle Pflanzen an ihrem neuen Standort und es blieb ausreichend Platz für zusätzliche Pflanzen, die wir im Frühjahr kaufen und pflanzen werden. So soll ein Etagen-Hartriegel (oder Pagoden Hartriegel) ebenso dazu kommen wie ein Hängeflieder.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Der Erdtransport ins Hochbeet

Der besondere Charm unserer Gartengestaltung liegt ja in den umlaufenden Hochbeeten, die eine natürliche Einfriedung darstellen werden. So können wir auf einen Zaun verzichten und erhalten eine natürlichere Abgrenzung zur Straße und zu den Nachbargrundstücken.

Die Hochbeete sind an der Außenseite aus Betonschalsteinen und im Inneren des Gartens aus Gneis Natursteinen gemauert. Zur Abdichtung der Betonmauern wurde an der Innenseite eine Teerpappe aufgeflämmt. Da eine Abdichtung dieser Art an den Natursteinen nicht möglich war, legten wir dort eine Kunststoff-Noppenmatte auf, die eine Trennschicht zwischen der Erde im Hochbeet und der Steinmauer bildet.

Nachdem jedes Hochbeet in unserem Garten mit Erde gefüllt sein sollte gingen wir wie schon vorletzte Woche vor. Wir bauten Rampen um von Außen in unseren Garten und direkt auf die Hochbeete fahren konnten. Das war eine unglaubliche körperliche Beanspruchung, da eine Scheibtruhe, und wir nutzten gleich fünf Stück davon, etwa 0,08 Kubikmeter Erde fasst und damit das Gewicht einer vollen Schubkarre bei etwa 60 kg liegt. Mit dem Gewicht der Schubkarre selbst waren das rund 70 kg pro Fuhre. Alleine am heutigen Tag füllten wir die Beete mit rund 300 Fuhren, also mit etwa 2,1 Tonnen Erde.

Dabei entwickelten wir ein System bei dem die gesiebte Erde jeweils in den obersten Bereich eines Beets kam, während wir den ausgesiebten Schutt in den unteren Bereich der Beete füllten. So konnten wir dank der unglaublichen Hilfe und des körperlichen Einsatzes der Jungs in der Familie (Sebastian, Rainer und Stefan) und natürlich der Mädels (Sabine und Selma) eine große Menge der Erde unterbringen. Nun fehlen nur noch knapp 40 Fuhren gesiebter Erde, um das letzte Beet voll zu bekommen. So müssen wir uns dann nur noch um die Entsorgung von knapp einem Viertel des gesamten Aushubs kümmern.

Damit das Ganze auch gleich ordentlich aussieht, setzten wir in das mittlere Hochbeet beim Pool die Gräser ein, die wir über die letzten drei Monate am Nachbargrund gelagert hatten. Nun müssen die Pflanzen nur noch anwachsen und sich erholen da es derzeit ein bisschen nach Halloween-Deko aussieht. Mehr tot als lebendig. Sobald sich die Pflanzen erholt haben, wird das Gras allerdings richtig toll aussehen und auch noch einen super Sichtschutz abgeben. Außerdem vermute ich, dass wir nachmittags hinter den Gräsern in diesem Hochbeet einen angenehmen Schatten haben werden, was an einem heißen Sommertag richtig cool ist.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Pflastersteine am Feuerplatz

Einer der Bereiche in unserem Garten ist dem Feuer gewidmet. Ursprünglich sollte an dieser Stelle eine Feuerschale stehen die wir bereits seit einigen Jahren im Garten stehen hatten. Diese ist nicht besonders hoch und daher unserer Meinung nach nicht perfekt geeignet für einen rundum abgeschlossenen Platz. Das Risiko 'ins Feuer zu fallen' ist mir ein bisschen zu groß.

Wie auch immer die Schale später aussehen wird, der Platz dafür ist nun fertig. Nicht nur die umschließenden Natursteinmauern, sondern auch die roten Granitpflastersteine sind bereits verlegt. Da die Mauer nicht komplett rund ist, schlägt sich das auch auf das Verlegemuster nieder. So sind die Steine nicht in perfekten Kreisen, sondern in bisserl eckig verlegt, wie man auf dem Bild der Überwachungskamera von oben sehen kann.

Die Pflastersteine wurden von den JUM Arbeitern im Mörtelbett verlegt, was ihnen ein bisschen Stabilität geben soll, und wurden später mit Zement trocken verfugt. Nach dem Wässern härtet der Zement aus und es bildet sich eine feste Fuge, die zwar kein Wasser aufnehmen kann, dafür aber auch keinen Nährboden für Unkraut bietet.

Damit später das Wasser ablaufen kann wurde ja in der Mitte des Platzes ein Loch zur Entwässerung gegraben, das mit Schotter gefüllt ein ordentliches Volumen zum Versickern des Regenwassers bietet.
Das Loch wird nach Aushärten des Zements  mit einem rostigen Schachtgitter (ein Brennraumrost aus Gusseisen) abgedeckt, damit es optisch zum Gesamterscheinungsbild des Platzes passt.

Donnerstag, 26. September 2019

Das Fundament vom Parkplatz

Die letzten großen Betonarbeiten wurden heute in der Früh auf unserer Baustelle durchgeführt. An der Stelle an der später unsere Autos abgestellt sein werden, musste für ein stabiles Fundament gesorgt werden. Schließlich soll das Gewicht der Fahrzeuge nicht zu Setzungen im Untergrund und dadurch zu Unebenheiten und Verwerfungen der gepflasterten Fläche führen.

Nachdem der komplette Bereich nun mehrfach mit der Rüttelplatte verdichtet wurde, schlugen die Arbeiter Pflöcke in den Boden ein an denen Holzleisten montiert wurden. Diese Leisten dienten beim Betonieren dazu die Oberfläche komplett in der Waage abziehen zu können, wodurch die Pflasterarbeiten später erleichtert werden. Zudem wurden die Außenkanten der Fundamentplatte mit Schalbrettern fixiert.

Heute um 6:45 früh kam der Betonmischer mit rund 5 Kubikmeter Beton und fuhr unsere Gasse vond er falschen Richtung aus an weshalb er schon beim Einbiegen fast feststeckte. Glücklicherweise sind die Fahrer solche Situationen gewohnt und meistern selbst engste Gassen mit Bravur.

Mit unseren Autos hielten wir die Parkplätze gegenüber unserer Einfahrt frei, damit der Wagen möglichst nahe heranfahren konnte.

Dadurch reichte die Betonrutsche fast über die Hälfte des zu betonierenden Platzes und es musste weniger Beton mit den Schiebetruhen transportiert werden.

Eine knappe Stunde hatten die Arbeiter von Jungbauer und Moderinsky das Betonieren auch schon wieder erledigt, und das neue Fundament für unseren Parkplatz fertiggestellt. Damit sind die Bedingungen für das Pflastern nächste Woche perfekt.

Da der komplette Abstellplatz später überdacht wird, verzichteten wir im hinteren Teil auf ein Gefälle. Nur die letzten 2,5 Meter zur Straße sind geneigt um zum einen auf das sehr niedrige Straßenniveau hinunter zu kommen (das Straßenniveau liegt bei der Einfahrt um bis zu 16,5 cm tiefer als unser Waagriss und steigt dann entlang unseres Grundstücks und rund 20 cm an), und zum anderen auf der straßenseitigen Wetterseite bei Starkregen oder Schneeverwehungen eine Abflussmöglichkeit für eindringendes Wasser zu haben. Weiter hinten werden wir dann jedoch kein Gefälle mehr benötigen. Spannend wird dann übrigens der Übergang zwischen Fundamentplatte und Straße, weil die Platte in der Waage ist und die Straße alleine entlang der Einfahrt um knapp 8 cm ansteigt.

Montag, 23. September 2019

Eine Ruine entsteht

Ein wesentliches Stilelement in unserem Garten wird die Ruinenmauer am Pool sein. Hier dachten wir uns, dass es cool aussehen könnte, wenn neben und hinter dem Pool eine Mauer aus alten Ziegeln stehen würde, die ein bisschen nach Ruine aussieht. Diese Mauer müsste nicht besonders hoch sein, da man sich ja davor im Pool befindet und alleine durch den tieferen Blickwinkel ein komplett anderer Eindruck entsteht.

Trotzdem sollte die Mauer nicht nur gut aussehen, sondern auch den zukünftigen Technikaum für die Pooltechnik und die Bewässerung bilden. Dazu ließen wir von den Bauleuten der Jungbauer & Moderinsky Facility Services GmbH zuerst eine Rückwand zum Nachbarn aus Schalbetonsteinen betonieren und in weiterer Folge eine Mauer aus alten Ziegeln aufmauern.

Die Ziegel findet man zum Beispiel über Willhaben oder andere Online-Börsen um ca. 40 bis 90 Cent pro Stück. Wir hatten Glück und fanden einen Anbieter der uns 2.000 Steine für 1.000 Euro inklusive Lieferung anbot. Einziges Manko an diesem Angebot war, dass wir für das Abladen vor Ort einen Stapler benötigten, was nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen ist. Hier kam uns ein sehr netter Unternehmer aus der Nachbarschaft zu Hilfe, der mit seinem Stapler die bis zu 1,6 Tonnen schweren Paletten vom Sattelzug hob. Ohne diese Hilfe wären wir aufgeschmissen gewesen, da es nahezu unmöglich ist einen Stapler zu einem vernünftigen preis zu bekommen. Alleine die Lieferung des Fahrzeugs würde die Kosten einer Speditionszustellung mit Abladung übersteigen. Wären die Steine per LKW mit Kran geliefert worden, hätten wir alleine für die Lieferung über 500 Euro aufzahlen müssen.

Schon am nächsten morgen begann ich die Steine von den Paletten auf der Straße an die Orte ihrer Verwendung zu transportieren. Über 70 Schiebetruhen füllte ich mit jeweils knapp 100 kg Ziegelsteinen an und schob sie einmal quer durch den Garten zu dem geplanten Ruinenort.

Die Steine selbst waren genau so wie wir sie uns vorstellten. Teilweise handgestochen und offensichtlich über 100 Jahre alt. Sichtlich gebraucht und abgeschlagen, aber trotzdem stabil genug um daraus eine Mauer zu errichten, die letztendlich viele Jahre stehen soll.

Natürlich lässt sich bei so einer Bestellung nicht vermeiden, dass es auch eine Menge Ausschuss gibt. Ich denke, dass ich bereits beim Transport der Steine durch den Garten mindestens 25 Stück entsorgte. Beim Errichten der Mauer erwiesen sich dann weitere Steine als unbrauchbar, wodurch letztendlich rund 5% der Steine in den Schutt-Container wanderten.

Dafür kann sich das vorläufige Ergebnis sehen lassen. Die Ruine erhält zusätzlich für mehr Authentizität Stallfenster aus Gusseisen, die wir auf Amazon bestellten. Damit etwas Abwechslung in die Mauer kommt nahmen wir drei verschiedene Modelle (Fenster klein, Fenster breit, Fenster hoch) . Die Mauer wir dann unterschiedliche Höhen erhalten und später noch ein bisschen an der Oberkante gealtert. Das Endergebnis werdet ihr in einem späteren post bewundern können

Sonntag, 22. September 2019

Erde für die Hochbeete

Als der Bagger Ende Juli da war, den Boden abgrub und die Künetten aushob, ließen wir das Aushubmaterial auf dem Grundstück unseres Nachbarn zwischenlagern. Glücklicherweise war unser Nachbar so nett und hatte uns das erlaubt, da es sonst keine Möglichkeit gegeben hätte, und wir den Aushub hätten abtransportieren lassen müssen.

Jetzt wo die Hochbeete beinahe alle fertig gestellt sind brauchen wir die Erde wieder. Allerdings nicht so wie sie gelagert wurde, denn hier sind diverse Verschmutzungen wie Bauschutt, Steine, Fliesreste und jede Menge Unkraut drinnen, die wir nicht in den Hochbeeten haben wollen. Daher sieben wir die Erde vor der Verwendung durch ein Durchwurfsieb. Damit wir uns Zeit sparen und den Schutt nicht doppelt schaufeln müssen, stellten wir das Sieb so über zwei Schiebetruhen, dass die gesiebte Erde in die eine und der Schutt in die andere hinein fiel.


Es ist unglaublich welche Mengen an Erde in die Hochbeete passen. Das habe ich ehrlich gesagt etwas unterschätzt. Für das erste, recht schmale Eck-Beet habe ich die meiste Zeit alleine geschaufelt und brauchte über 9 Stunden reine Arbeitszeit bis das Beet halbwegs voll war. Die zwei kleineren Rundbeete davor waren relativ schnell gefüllt.

Dafür ist das große Eckbeet an der Straße so materialhungrig, dass mehrere hundert Schiebetruhen nötig sind um den Bereich zu füllen. Wir brauchten zu dritt bereits mehr als 5 Stunden um etwa 20% davon zu füllen. Das sieht nach einer Never-Ending-Story aus. Teilweise durften auch unsere Kinder mal Hand anlegen, damit sie später sagen können, dass sie beim Garten-Projekt mitgeholfen haben. unser Sohn war davon weniger begeistert als unsere Tochter, die grundsätzlich eher für Bewegung im Freien zu haben ist.


Nachdem das erste Beet gefüllt war, pflanzte ich auch gleich ein paar der Zypressen und Gräser ein, die wir bei den Abbrucharbeiten auf dem Nachbargrund gelagert hatten. Sie lagen über den heißen Hochsommer teilweise mit freien Wurzeln und wurden nur durch 4 Bewässerungszyklen pro Tag am Leben gehalten. Mal sehen ob wir sie über den Winter bringen und sie sich eventuell von der Belastung wieder erholen.

Zusätzlich besorgte Sabine in der Gärtnerei ein paar neue Gräser und Pflanzen für das kleine Eckbeet an der Hausmauer, das wir auch gleich befüllten. Dieses Beet soll ein bisschen mehr fürs Auge bieten. Daher kann es nicht schaden bereits vor dem Winter mit dem Einpflanzen anzufangen, damit die Pflanzen dann im Frühjahr, wenn die Bewässerung auch endlich funktioniert, ordentlich angewachsen sind und sich richtig entwickeln können. Derzeit passt das Wetter ja noch sehr gut dafür.

Dienstag, 17. September 2019

Der Brunnen vor dem Tore

Die Leute von unserer Baufirma Jungbauer & Moderinsky Facilityservices GmbH können sich auf unserer Baustelle selbst verwirklichen, da wir wirklich so ziemlich jeden Stil in unserem Garten realisieren. Besonders viele Natursteine werden verarbeitet. So auch 1,7 Tonnen Quarzit, aus dem innerhalb von zwei Tagen eine Brunnenmauer mit Überlaufbecken entstanden ist.

Bevor allerdings an der Mauer gearbeitet werden konnte, musste die Wasserversorgung des Brunnens sichergestellt werden. Dafür besorgte ich beim Obi Kanalrohre durch die später das Wasser aus dem Überlaufbecken in die Zisterne ablaufen kann. Das Kanalrohr wird unter dem Brunnen durch ein Y-Stück aufgeteilt und führt hinter dem Brunnen hoch. Darin führten wir eine 25mm Wasserleitung und das Anschlusskabel für eine Tauchpumpe ein.

So dient nun das Abflussrohr gleichzeitig als Führung für den
Brunnenzulauf und die Stromversorgung. Das ist sehr praktisch, da wir nun nur noch eine geschaltete Steckdose an der Rückseite des Brunnens montieren müssen, die das Ein-und Ausschalten des Wasserlaufs ermöglicht. Solange genug Wasser in der Zisterne ist wird der Brunnen mit Wasser versorgt. Ist zu wenig Wasser vorhanden verhindert der Schwimmerschalter der Einhell Tauchpumpe das Trockenlaufen.

Nach dem Einbau der Rohre wurde das Streifenfundament für die Mauer hergestellt.

Bei der Verarbeitung der Steine mussten wir sehr genau auf deren Lage achten, da das Erscheinungsbild des Brunnens stark davon abhängt. Die größten und schwersten Steine bildeten die Basis der Brunnenmauer und das Überlaufbeckens. Durch das kurze, aus dem Boden ragende Überlaufrohr des Abflusses wird ein geringer Wasserpegel von etwa 10cm  in dem Brunnen erreicht. Das ist gerade genug, damit es nicht wie ein Badebecken sondern eher wie ein Sammelbecken einer Quelle aussieht. Im Überlaufbecken ist das Rohr unter einer Quarzitplatte versteckt, wodurch es seinen Dienst perfekt erfüllen kann und trotzdem unsichtbar bleibt.


Mit zunehmender Höhe wurden immer kleinere Steine gewählt und zusätzlich versucht die Position der Steine jeweils etwas nach hinten versetzt zu gestalten damit später das Wasser an der Wand herunterlaufen kann. Zudem verjüngten wir den Brunnen im oberen Bereich, weil das meiner Meinung nach harmonischer aussieht.

Im oberen Bereich der Mauer, etwa drei Reihen unter der Oberkante, wird das Wasser durch zwei Öffnungen von der Rückseite durchgeführt und später an der Vorderseite herunter rinnen. Wie die Wasserführung und das Endergebnis aussieht könnt ihr dann in einem späteren Post sehen, da derzeit die Bauarbeiten vorrangig sind.

Sonntag, 15. September 2019

Regenentwässerung ohne Kanalanschluss

Nachdem wir zwar in der Straße einen Kombikanal für Schmutzwasser und Regenwasser haben, diese aber beim Bau vor rund 25 Jahren viel zu klein für die Siedlungsgröße dimensioniert wurde, dürfen wir kein Regenwasser in den Kanal einleiten. Zahlen müssen wir für diese Option allerdings trotzdem, weil es ja per Definition ein Kombikanal ist. Diese Rechtsauslegung mag verstehen wer will, mir erschließt sich die Logik nicht. Das ist als ob man sich ein Auto mit 4-Zylinder-Motor kauft und auch dafür bezahlt, später aber nur einen Zylinder davon nutzen darf. Egal. Wir mussten also wieder mal schauen, dass das Regenwasser auf unserem Grund versickern kann.

Da die Zisterne ohnehin schon ausreichend vom Hausdach gespeist wird, überlegte ich mir nun einen Möglichkeit zumindest ein Wenig des anfallenden Regenwassers für die Pflanzen im nebenliegenden Hochbeet zu nutzen. Dieses Hochbeet ist gemauert und misst 6 x 0,9 Meter bei einer Innenhöhe von 90 cm. Das sind rund 4,9 Kubikmeter Erde.

In dem Beet werden in Kürze Kirschlorbeer Pflanzen gesetzt. Die vertragen schon etwas Wasser, wenn es mal stärker regnen sollte. Also habe ich nun den Sinkkasten in die Ecke des Hochbeets gesetzt und lasse davon ausgehend ein Kanalrohr einmal komplett durch das Beet verlaufen. Am
Ende des Beetes führt die Leitung nach unten in ein weiteres Rohrstück mit knapp 4 Metern. Die Rohre sind an der Unterseite alle 10-15 cm angebohrt, damit das Regenwasser das durch die Rohre fließt ins Erdreich abfließen kann. Je mehr Regenwasser durch die Leitung fließt, umso mehr geht davon in das Bodenrohr, das direkt in eine Drainage-Schicht aus grobem Rollschotter entwässert.

Sollte der Boden gesättigt sein und das komplette Rohr mit Regenwasser gefüllt sein, so läuft das Wasser über einen Überlauf in ein weiteres Rohrsystem, das in der Zisterne mündet. So versuche ich zu verhindern, dass unser Hochbeet bei einem Starkregen geflutet wird. Kann der Boden kein Wasser mehr aufnehmen, so fließt es einfach über den Überlauf ab.

Durch diese Konstruktion hoffe ich einen Großteil des Regenwassers das sich auf unserem Sitzplatz sammelt im Hochbeet versickern lassen zu können.

Eine ähnliche Maßnahme wurde für den Feuerplatz notwendig, da der runde Platz mit einem Durchmesser von etwa 3,8 Metern in etwa 5-6 cm Gefälle in Richtung Rasen benötigt hätte. Dadurch wäre der Boden ziemlich schräg geworden, was uns nicht gefallen würde. Also überlegten wir das Gefälle in das Zentrum des Platzes zu machen und dort eine Grube mit Schotter zu füllen.

Ich hob ein Loch mit ca. 30 cm Durchmesser aus, das ich 90 cm tief
grub. Dieses Loch füllte ich ca. 60 cm hoch mit 3/6 Rollschotter auf bevor ich in den oberen Bereich ein DN110 Abflussrohr mit rund 30 cm Länge setzte. Um dieses Rohr füllte ich nun das restliche Loch mit Schotter auf. In der Drainage-Schicht aus grobem Schotter hat etwa 20 Liter Kapazität. Sollte in kurzer Zeit mehr Regen fallen, so wird das Wasser im Zentrum des Feuerplatzes stehen und nur langsam abfließen, da es im Boden versickern muss. Aber damit werden wir vermutlich leben können und auch müssen, da ein Anschluss an die Zisterne viel zu aufwendig gewesen wäre.