Freitag, 22. Mai 2015

Cutty Mähgatron - unser Rasenroboter

Unser Rasenroboter R40LI von Gardena ist nun bereits seit fast einem Monat unablässig in unserem Garten unterwegs. Es ist also an der Zeit einmal seine Leistung zu reflektieren. Die Herzen der Familienmitglieder hat er auf jeden Fall ebenso erobert wie die der Nachbarn.

Seit einiger Zeit hat der Roboter den Namen Cutty Mähgatron, den er von unserem Sohn bekam. Der passt sehr gut zu dem Elektroschaf. Die Kinder haben sich auch schon an die Anwesenheit und die Arbeit des Mähroboters gewöhnt, obwohl der Mäher nach der Attacke des Mähers auf die Lieblingsschuhe unserer Tochter, bei ihr ziemlich in Ungnade gefallen ist. Die Wogen sind allerdings bereits wieder geglättet, und unsere Kinder wissen, dass sie ihre Schuhe nicht auf der Wiese stehen lassen, wenn sie ins Trampolin gehen, sondern diese am Besten unter der Leiter des Trampolins vor dem Mäher in Sicherheit bringen.
Auch die Nachbarn stehen immer wieder am Zaun und beobachten die gleichbleibenden Bewegungen unseres Mähgatron. Es hat schon etwas Hypnotisches, dem Mäher bei der Arbeit zuzusehen.

Apropos Arbeit. Die erledigt er absolut zufriedenstellend, denn es gibt kaum Stellen an denen nachzuschneiden wäre. In der ersten Woche sagte ich zu meiner Frau, dass ich schon gespannt sei zu sehen wie die Mähleistung wäre, wenn das Gras dann mal ordentlich wuchs. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkt hatte, war die Höhe des Grases an Stellen die aus dem Mähbereich ausgenommen waren. Erst hier erkannte ich, dass der Mäher offensichtlich so gut arbeitete, dass der Rasen absolut gleichmäßig gemäht war. Auf dem Bild ist zu erkenne, dass das Begrenzungskabel um etwa 2-3 Zentimeter zu weit vom Rand entfernt gelegt wurde, daher ist dort das Gras nach etwa vier Tagen wesentlich höher als am restlichen Rasen. Allerdings wwurde später auch diese Stelle ordentlich gemäht, als der Robomäher in einem flachen Winkel auf die Stelle zufuhr, da er dadurch etwas näher an den Rand heran kam.

Auf dem nächsten Bild sieht man die Auswirkung, wenn der Mäher hinter der Rasenkante in eine Vertiefung fährt, denn dann kommen die Messer natürlich sehr nahe zum Boden und schneiden den Rasen extrem kurz. Dadurch sieht der Rasen an dieser Stelle nicht besonders hübsch aus. Wir verlegten das Kabel trotzdem sehr knapp an der Kante, da in den nächsten Wochen in dem Bereich wo das schwarze Vlies zu sehen ist, ein Steinboden hinkommt, der auf gleicher Ebene sein soll wie der Rasen. Dann kann der Mäher dort perfekt arbeiten. Ein Ähnlich Problem hatten wir bei unserer Zisterne, die genau mittig im Garten liegt. Da sie aus baulichen Gründen um etwa 25 Zentimeter tiefer liegt als das Rasenniveau, haben
wir dort eine starke Geländekante. Wenn der Mäher diese Kante schräg nimmt, kann es entweder passieren, dass seine Sensoren melden angehoben worden zu sein, oder es kommt wie in der Vertiefung beim vorigen Bild dazu, dass die Messer in den Boden einschneiden. Das versuchen wir nun durch eine Abflachung der Kante zu entschärfen. Ob es was bringt, werden wir später sehen, Was auf jeden Fall was gebracht hat, war die Palette die wir in die Grube einlegten, um zu verhindern, dass der Mäher in der Grube festsitzt. Da wir den Mäher nicht komplett von dem Bereich fernhalten wollte, legten wir das Kabel sehr eng um den Deckel der Zisterne und stellten eine Palette darauf an der er anstoßen kann, ohne dabei festzuhängen.

Festhängen ist etwas, was relativ selten vorkommt. Ganz ausschließen kann man es vermutlich nicht, da der Mäher bei Erreichen der Begrenzung des Mähbereichs zurück schiebt, und dabei ab und zur den Mähbereich komplett verlässt oder sich festfährt. Das liegt bei uns hauptsächlich an den vielen Beeten, Kanten, Engstellen und Fallen mit denen der Mäher zurecht kommen muss. Auf dem Bild sieht man, wie sich der Mäher beim Reversieren mit der Leiter des Trampolins aufspießte. Natürlich stoppt er dann sofort. Meine Eltern haben einen Garten mit klaren, geraden Abschlüssen und müssen ihr Roboschaf fast nie aus einer misslichen Lage befreien. Bei uns steckt der kleine Mähgatron schon zwei bis drei Mal die Woche fest. Das Mähergebnis litt bislang allerdings nicht darunter.


Die Begrenzungskabel habe ich übrigens nach einem zweiwöchigen Testlauf eingegraben, da wir später auch vertikutieren wollen, und dabei die Kabel zumindest 3-5 Zentimeter tief in der Erde liegen sollte um nicht beschädigt zu werden. Um den Schlitz für die Kabel zu machen verwendete ich ein Trennscheibe (auch als Flex bekannt) und schnitt entlang des provisorisch verlegten Kabels in die Erde. Mit dem Montage-Werkzeug für die Trennscheiben-Montage zog ich zunächst den Schlitz noch etwas nach um widerspenstige Graswurzeln aus dem Weg zu räumen und drückte dann mit eben diesem Werkzeug das Kabel in den gefrästen Schlitz. So konnte ich die rund 90 Meter Kabel innerhalb von knapp vier Stunden vergraben, ohne dabei den Rasen zu sehr zu beschädigen. Zwischendurch probierte ich allerdings immer wieder aus ob der Mäher das Signal des Kabels noch erhält. Denn wenn es mal eingegraben ist, ist ein Kabelbruch schwer zu lokalisieren. An manchen Stellen fixierte ich das Kabel im Schlitz mit den mitgelieferten Erdhaken, damit es nicht nach Oben rutscht.

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