Samstag, 5. April 2014

Der Baustellen-Bierbauch

Jetzt einmal zu etwas ganz Anderem.

Bevor wir mit dem Bauen begannen, brachte ich gerade mal 82 kg auf die Waage. Außerdem war ich zwar nicht untrainiert, aber von muskulös weit entfernt.
Während der Bauphase, also über etwa 18 Monate, legte ich knapp zwanzig Kilogramm zu. Leider kam der Zuwachs nicht alleine von der vielen körperlichen Arbeit, sondern viel mehr vom abendlichen 'Stress-Bier', das ich mir viel zu oft nach einem langen Arbeitstag gönnte.

Nahezu unbemerkt hatte sich ein Bierbauch gebildet,außerdem musste ich morgens immer wieder Hosen in den Kasten zurück legen weil sie einfach nicht mehr zu gingen.

So konnte das natürlich nicht bleiben. Ich überlegte mir verschiedene Lösungsansätze und entschied mich fürs Erste aus Zeitgründen dafür, durch regelmäßiges Laufen abzunehmen. Dazu startete ich ein viermonatiges Laufprojekt. Ziel war es an Werktagen von Montag bis Freitag morgens Laufen zu gehen und damit ohne Umstellung der Ernährung möglichst viel abzunehmen. Dabei nahm ich auf das Wetter keine Rücksicht, obwohl die vier Monate mit Anfang November bis Anfang März denkbar ungünstig gewählt waren, schließlich war der Winter 2012/13 einer der härteren. (Das Buch zum Lauf-Projekt gibt es hier)

Weder Schnee noch Temperaturen bis -12°C konnten mich damals bremsen. Und mein Appetit verhielt sich ebenso ungebremst. Trotzdem nahm ich in den vier Monaten nur durch die Bewegung etwa zehn Kilogramm ab. Da mir das 'zwanghafte' Laufen jedoch keinen Spaß machte hörte ich damit auf und nahm, wenig verwunderlich, innerhalb weniger Monate die vollen zehn Kilo wieder zu.

Wieder auf über 100kg angekommen überlegte ich mir einen neuen Ansatz der vorzugsweise auch mit einer dauerhaften Wirkung aufwarten könnte. Bei meinen Recherchen stieß ich auf verschieden Formen der Low-Carb-Ernährung und viele positive Meinungen von Leuten die damit extrem viel abgenommen haben dürften.

Ich las mich ein und stellte fest, dass eine reine Low-Carb-Diät letztendlich wieder zum allgemein bekannten JoJo-Effekt führen würde. Um das zu vermeiden müsste ich entweder meine Ernährung dauerhaft umstellen, oder eine sportliche Komponente in meine Low-Carb-Phase integrieren.

Neben einer sechswöchigen Low-Carb-Diät gefolgt von einer vierwöchigen Anabolen Diät machte ich täglich von Montag bis Freitag etwa 10-15 Minuten Krafttraining ohne Geräte. So konnte ich mein Gewicht diesmal um knapp dreizehn Kilogramm reduzieren und gleichzeitig Muskeln aufbauen.

Mittlerweile ist die Diät bereits fünf Monate vorbei und ich konnte ein Gewicht halten. Selbst die Weihnachtsfeiertage und Skiurlaube bei der Schwiegermutter konnten mir nichts anhaben. Ich werde trotzdem noch einmal eine fünfwöchige Low-Carb-Phase einlegen um so vielleicht mein absolutes Wunschgewicht von 85 Kilo zu erreichen.

Für mich war es die perfekte Kombination aus Ernährung und Sport die mir die größten und vor allem nachhaltigsten Erfolge einbrachte. Daher fasste ich meine Erkenntnisse die mich schon sehr nahe an meine Traumfigur brachten zusammen und fand mit Amazon einen Partner um die Infos zu einem vernünftigen Preis anzubieten (Meinen Low-Carb-Versuch gibt es hier zum nachlesen)

Übrigens hat auch meine Frau mitgemacht und noch viel besser abgenommen als ich. Vermutlich weil sie die vollen zehn Wochen Low-Carb durchgezogen hat und nicht zum Muskelaufbau auf die Anabole Diät wechselte. Waren es bei mir etwa 13% Gewichtsverlust, so konnte sie 20% ihres Gewichtes abnehmen. Ein beachtlicher Wert.

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