Mittwoch, 19. Juni 2013

Der Gartenzaun (15.06.2013)

Seit gut einem Jahr warten die Steher in ihrem Betonbett darauf einen Maschendrahtzaun halten zu dürfen. Bis jetzt hatten wir es auch nicht besonders eilig damit, da ja schließlich immer wieder Material angeliefert wurde und ein Zaun dabei nur hinderlich gewesen wäre.

Jetzt sind allerdings die kleinen Heckenpflänzchen eingepflanzt und der Rasen fertig. Erstere reagieren zuweilen etwas allergisch auf die Sturmböen aus dem Westen die sie mit schöner Regelmäßigkeit zu Boden drücken. Außerdem fiel uns auf, dass die Parkplätze vor unserem Grundstück, seit dem Verschwinden des Bauzaunes, immer beliebter werden, und die Autofahrer beim Aussteigen gerne mal einen Schritt in unsere zukünftige Hecke machen. Die kleinen Pflänzchen schätzen es aber gar nicht, wenn ihnen jemand auf den Kopf steigt, daher musste der Zaun endlich fertig gemacht werden.

Drahtspanner oben im Bild
Also montierte ich zuerst die Drahtspanner an die äußersten Zaunpfosten um dazwischen den Spanndraht anzubringen. Es wird dazu jeweils an der oberen und der unteren Linie des Zaunes sowie einmal in der Mitte ein Draht gespannt auf dem später das Geflecht Halt findet.



Zaunklammern
Zaunklammerzange
Nachdem die Drahtspanner angebracht waren, konnte ich die Drähte spannen und gleich darauf das Zaungeflecht ausrollen. Sabine besorgte allerdings aus optischen Gründen keinen normalen Maschendrahtzaun, sondern ein rechtwinkeliges Geflecht. Von der Montage her machte das keinen Unterschied. Das Geflecht fixierte ich mit Zaunklammern die ich mittels einer Zaunklammerzange um die Spanndrähte und das Zaungeflecht presste. Das ging erstaunlich leicht. Durch eine Feder wurden die Klammern nachgeschoben und innerhalb von knapp dreißig Minuten waren die sechzehn Meter Zaungeflecht fixiert.

Die gesamte Montage kostete mich rund neunzig Minuten - hätte die Sonne nicht so unerbittlich geschienen
Fertiger Zaun mit halbem Windschutz
wäre es vermutlich etwas schneller gegangen. Anschließend fixierte Sabine noch zehn Meter Textilbahnen um unseren Pflänzchen einen besseren Windschutz zu gewährleisten. Mit einer Spicknadel aus unserer Küche fädelte sie das Garn durch den Windschutz und das Zaungeflecht. Da der Windschutz aus zwei, jeweils fünf Meter langen, Teilen besteht musste sie diese miteinander vernähen.

So ganz nebenbei montierten wir auch noch die Rutsche, da wir der Meinung sind, dass der Rasen es jetzt schon verkraften sollte. Immerhin liegt er nun schon seit drei Wochen in unserem Garten herum.
Außerdem besserten wir die Bewässerung nach, da wir relativ schnell feststellten, dass die Weitwurfdüsen zu weit spritzten und sowohl der Spielbereich als auch der Autoabstellplatz permanent unter Wasser standen. Die drei zusätzlichen Sprinkler sorgen nun dafür, dass der Garten lückenlos mit einem möglichst feinen Nebel bewässert werden kann. Vor dem Hauswasserwerk baute ich auch noch einen zusätzlichen Filter ein um mögliche Verunreinigungen des Zisternenwassers davon abzuhalten unsere Bewässerung außer Betrieb zu setzen.

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