Montag, 13. Mai 2013

Das Schaukelgerüst (12.5.2013)

Wir hatten schon mal eines. Das stand im Garten meiner Eltern und wurde, wegen der großen Entfernung zu unserer Wohnung, eher selten bespielt. Als meine Eltern auf das Grundstück ein Haus bauen ließen, musste das Gerüst weichen. Also zerlegten wir es, und lagerten es (leider ziemlich erdnahe).

Am vergangenen Donnerstag wollten wir uns das Schaukelgerüst mit dazugehöriger Rutsche, Reifenschaukel und Co. holen um es in unserem Garten aufzustellen. Die fünfjährige Lagerung unter Bäumen war dann leider doch nicht so gut für das Holz des Gerüstes, denn dieses war komplett durchgefault. Natürlich sah die Polyester-Rutsche noch gut aus, also nahmen wir wenigsten diese mit.
Ein neues Schaukelgerüst zu kaufen war die einzige sinnvolle Entscheidung, also lud ich gleich eines ein als ich die geliehene Motorhacke zurück brachte.

Natürlich hörte es seit Freitag Abend nicht mehr auf zu regnen. Somit konnten wir die Schaukel nicht aufstellen. Erst am Muttertag klarte es soweit auf, dass wir ein kurzes Zeitfenster für die Errichtung des Spielplatzes bekamen.

Der Boden rund um den zukünftigen Spielplatz war wegen des Regens matschig und tief. Super zum Arbeiten! Eine Abdeckplane hat uns dabei geholfen die Teile des Klettergerüstes halbwegs matschfrei zu halten.
Nachdem wir die Leiterelemente zusammengeschraubt hatten, kamen wir drauf, dass es durchaus einen Unterschied macht wir die Teile verbunden werden. Legt man sie falsch zusammen, dann passt nämlich das Brett für die Rutsche nicht hinein. Also schraubten wir es wieder auseinander - was gar nicht so leicht ist - und probierten es aufs Neue. Beim zweiten Anlauf klappte es und nach kurzer Zeit stand der Kletterteil für die Rutsche. Diesen gruben wir dreißig Zentimeter tief ein, damit das Gerüst stabil steht. Die anderen Elemente waren dann nur noch Formsache, denn der Querbalken musste lediglich in die Waage gebracht werden, damit die Schaukeln später nicht zu schlingern beginnen. Die Stützen auf der anderen Seite sind wegen der Geländeneigung nicht ganz im gleichen Winkel wie die Leitern, was uns aber ziemlich egal ist.

Nachdem die Schaukeln montiert waren, legten wir am Boden noch ein Vlies aus um das Durchdringen von
Unkraut möglichst zu verhindern. Dann schütteten Sabine eine Schicht Rindenmulch auf die Plätze wo es später kaum Kinderbewegung geben wird (zB. unter dem Trampolin). Darüber kam dann als Fallschutz eine etwa acht Zentimeter dicke Schickt gefärbter Hackschnitzel drauf. Damit wirkt das ganze wie ein Spielplatz und wir müssen nicht unnötig viel Rasen verlegen, der letztendlich unter den Spielanlagen ohnehin nur kaputt wird.

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