Donnerstag, 25. April 2013

Die Poolreinigung (24.4.2013)

Alle Jahre wieder schreit unser Wasser-Tamagotchi nach uns. Letztes Jahr war die Pumpe im Eimer, was zwar teuer aber dafür relativ leicht zu beheben war.

Dieses Jahr kämpfen wir mit der Verunreinigung durch Sand und Erde. Grundsätzlich kein unmögliches Unterfangen, aber wegen der verhärteten Schicht am Boden des Pools leider ziemlich anstrengend.


Aber ganz von Anfang an. Wir hatten letztes Jahr das Problem, dass einige Anschlüsse undicht waren und wir ziemlich viel Wasser verloren. Um das zu reparieren, mussten wir das Wasser im Pool auslassen. Natürlich sahen wir vor dem Winter keinen Sinn mehr frisches Wasser einzulassen, was im Nachhinein betrachtet ein Fehler war. Denn gerade bis zur Wasserobergrenze blieb die Folie des Pools halbwegs blau. Darüber verfärbte sie sich unter dem Einfluss der Elemente leicht grünlich. Das ist zwar nicht problematisch, aber auch nicht besonder schön. Aber damit müssen wir jetzt leben. Sollten wir irgendwann mal wieder etwas Geld haben, dann könnten wir die Folie austauschen. Das würde etwa 500,- bis 600,- Euro kosten, wenn wir es wieder selbst machen.
Zusätzlich sammelte sich im Pool im letzten Sommer ziemlich viel Sand und Staub. Es wurde schließlich Erde im Garten aufgeschüttet und die Terrasse gemacht. Der oftmals starke Westwind tat das Seine dazu. Eben dieser Staub setzte sich am Boden des Pools fest und härtete dort zu einer festen Schicht aus.
Nun kämpfen wir mit Pool-Reiniger, Bürste und Schwamm gegen diese Verschmutzungen. Die Verfärbungen der Folie bekommen wir sowieso nicht mehr raus, aber zumindest den Bodenbelag möchten wir entfernen. Das kostet enorm viel Kraft und dauert ca. eine halbe Stunde pro Quadratmeter. Nach neun Stunden Arbeit sollten wir damit also durch sein.

Die Treppe hatte auch eine ziemlich feste bräunliche Schicht, die ich nach knapp fünfzig Minuten schrubben mit der Bürste fast restlos entfernen konnte. Schließlich soll der Pool halbwegs appetitlich aussehen. Wir wollen uns ja nicht überwinden müssen, wenn wir in die Suppe steigen.

Das Einzige was wir nun noch brauchen ist ein Aufsatz mit dem wir den Sand vom Boden wegsaugen können. Ein Nasssauger ist dafür ungeeignet, weil die Wassermenge zu groß ist, also werde ich wohl einen Garden Bürstenaufsatz kaufen und den Boden mit der Gartenpumpe absaugen.

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