Mittwoch, 23. Mai 2012

Der Verteilerschrank (23.05.2012)

Mittlerweile ist bei unserer Elektroinstallation wieder etwas weitergegangen, So fanden sich die Sicherungsautomaten zu einem fröhlichen Stelldichein in unserem Verteilerschrank wieder wo sie ihrer Bestimmung entsprechend am Stromnetz angekoppelt wurden.

Wir zogen es ja vor nur einen einzigen Verteiler im Haus zu haben. Dadurch ergaben sich unterschiedliche Absicherungen, da die Leitungslängen sehr stark variieren. Die am weitesten entfernten Verbraucher haben eine Leitungslänge von immerhin knapp 15 Metern. Zudem wollte der Elektriker eine sinnvolle Aufteilung der FIs also haben wir jetzt einen Hager FI vor allen Linien vorgeschaltet und dann die Elektrogeräte, die Beleuchtung, die Steckdosen und schlussendlich die fest verdrahteten Verbraucher wie zum Beispiel den Heizstab des Wärmespeichers jeweils an ABB FIs angeschlossen.

Bei unserer Verdrahtung ist auch die Vielzahl an Sicherungsautomaten erkennbar die auch für moderne Einfamilienhäuser noch eher unüblich ist. Da sind wir mit der Einzelabsicherung möglicherweise ein Wenig über das Ziel hinaus geschossen, können so aber wirklich ganz gezielt einzelne Bereiche vom Netz nehmen und falls nötig auf Fehlersuche gehen. Die Schnittstelle zwischen Verbaucherleitung und Schaltschrankverdrahtung bilden Phoenix Dreistock-Klemmen durch die es nicht mehr nötig ist die nahezu 80 Mantelleitungen durch den gesamten Schaltschrank zu ziehen. Diese enden nun direkt am oberen und unteren Ende des Verteilerschrankes. Innerhalb des Schrankes wird dann mit 2,5er Einziehdraht die Verbindung zu den Aktoren und Sicherungsautomaten hergestellt.

 Im Moment fehlt noch das mittlere Segment des Verteilerschrankes auf dem die Aktoren Platz finden werden. Außerdem sollen am Schluss auf der linken Seite die Heizungs- bzw. Solarsteuerung, die Alarmanlage sowie die Steuerung für das Motorschloss der Türe und das ekey Fingerprintsystem Platz finden. Die Leitungen über und unter dem Schaltschrank werden hinter einer Gipskartonblende verschwinden und unter dem Schrank sollen der Gira HomeServer und der chiliGREEN Advance Home Server als Datenspeicher für unsere digitalen Medien stehen.

Kommentare:

  1. Wow das schaut relativ kompliziert aus. Wie teuer ist eigentlich insgesamt die ganze Stormsache zum aufbauen und verlegen?

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  2. Ich schätze, dass wir für die komplette Elektroinstallation inkl. Material und Arbeit auf rund 24.000 Euro kommen. (Außer es passiert noch irgend etwas Unvorhergesehenes)

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