Donnerstag, 5. Mai 2011

Der Kostenvoranschlag, das ungeliebte Wesen (12.3.)

Was haben Handwerker eigentlich für ein Problem mit Kostenvoranschlägen?

Man möchte meinen, dass ein Kostenvoranschlag ja bereits der Halbe Weg zum Auftrag ist. Immer vorausgesetzt, dass sich der Handwerker auch in halbwegs vernünftigen Preisbereichen bewegt.
Wir haben sofort nach dem Erhalt des positiven Baubescheides angefangen Kostenvoranschläge einzuholen. Baumeister, Zimmerer, Dachdecker und Spengler. Wir hatten sie alle zumindest einmal kontaktiert und ihnen unseren Einreichplan zur Berechnung geschickt. Dann begann das Warten.

Bereits nach einer Woche kam das erste Angebot eines Baumeisters und wir dachten "Jetzt geht’s los. Im Februar vergleichen wir, und Anfang März fällt die Entscheidung." Na und dann war einmal lang nichts. Gegen Ende Februar kam das erste Angebot fürs Dach und gleich darauf ein zweites rein fürs Decken.

Zweite Märzwoche, also 6 Wochen nachdem die Handwerker unsere Pläner erhielten wollt ich mal nachfragen. "Wir haben momentan so viel Schreibarbeit, es kann also noch ein zwei Wochen dauern." oder "San's ma ned bös, oba i kumm sicha erst nächste Woch'n dazu."* Cool war auch: "Ich glaub, dass wir preislich ned mithalten werden können, also biet ich einmal nix an." - Wie macht der denn überhaupt ein Geschäft?!

Egal dieses Wochenende wird das Wochenende der Entscheidung. Wir legen uns fest wer in den Recall kommt. in der Hoffnung, dass wir zumindest noch jeweils ein zweites Angebot haben um uns zu entscheiden :-)

*:„Es tut mir leid, aber ich bin an ihrem Auftrag nicht wirklich interessiert.“

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